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e. Klavierspiel: Legato- und Handgelenkübungen, die Dur- und Molltonleitern, Stücke aus Köhlers praktischem Lehrgang. Stücke älterer und neuerer Meister von ver-
schiedener Schwierigkeit. 15. Obstban. Baumzucht, Baumpflege und Verwendung des Obstes.
I. Ober-Klasse.
1. Pädagogik. Schulkunde. Ausgedehnte Repetitionen. Spezielle Methodik im An- schluss an die Unterrichtsübungen bei den Fachlehrern.
2. Evangelische Religion. a. Religionslehre: Die Lehre von der Erlösung, von dem heiligen” Geiste und den Gnadenmitteln. Wiederholung der übrigen Abschnitte der ENG sowie der Sittenlehre. Bilder aus der Kirchengeschichte.
Bibelkunde: Kurze Einleitung in die Aypostelgeschic:hte und in die wichtigsten Be lanienthiatah Briefe im Anschluss an Lektüre und Erklärung der Apostelgeschichte und ausgewählter Abschnitte der Briefe. Wiederholung der Einleitung in das alte und neue Testament. Methodik des Religionsunterrichts in der Volksschule.
Katholische Religion. a. Religionslehre: Glaubenslehre nach Glattfelter, Lehrbuch der katholischen Religion, I. Teil. Die wichtigsten apologetischen Fragen. Wieder- holung der Sitten- und der Gnadenlehre.— Methodik des Religionsunterrichts in der Volksschule.
b. Religionsgeschichte: Kirchengeschichte im Anschluss an die Kirchen- geschichte von Le Maire.
Israelitische Religion. a. Religionslehre: Die Lehre von Gott und dem Menschen. Die zehn Gebote.
b. Bibelkunde: Einleitung in das alte Testament. Lektüre ausgewählter Kapitel der migphessnbüchst Jesaia und der Psalmen im Urtext.
Religionsgeschichte: Biblische Geschichte. Nachbiblische Geschichte: Geschichte der‘Juden in Spanien bis 1492. Moses Mendelssohn und die Folgezeit.
3. Deutsche Sprache. a. Lesen und Litteratur: Geschichte der deutschen
Litteratur bis Klopstok, sowie Wiederholung der zweiten Blüteperiode im Anschluss an Kluge:
„Geschichte der deutschen National-Litter: atur“, Gelesen wurden: Schillers„Wallenstein‘“, die
"Braut von Messina“, Goethes„Götz von Berlichingen“, sowie ausgewählte Stellen aus „Wahrheit und Dichtung‘; Stücke aus dem Lesebuch. Mehrere grössere Gedichte, sowie zahlreiche Stellen aus den Dramen wurden auswendig gelernt.
b. Stil: Stilistische Belehrungen; zehn Aufsätze.
c. Grammatik: Wiederholung und Ergänzung der Wort- und Satzlehre.
4, Arithmetik und Algebra. Gleichungen des zweiten Grades; diophantische und loga- rithmische Gleichungen; arithmetische und"geometrische Reihen; Zinseszins- und Renten- rechnung.— Trigonometrische Aufgaben. Bürgerliche Rechnungsarten.— Methodik des Rechenunterrichts im Anschluss an die Unterrichtsübungen.
5. Geometrie. Die Lehre von der Lage der Ebenen in Verbindung mit geraden Linien. Die körperliche Ecke und die regelmässigen Polyeder. Prisma, Sylinder, Pyramide, Kegel, Kugel. Geometrische Berec hnungen und Konstruktionen. Repetition. Methodik des geo- metrischen Unterrichts in der Volksschule.
6. Geschichte. Neuere, vorwiegend deutsche Geschichte bis zur Errichtung des deutschen Reiches; Abriss der Geschichte von Hessen.
7. Geographie. Mathematische Geographie. Geographische Repetitionen.
8. Naturlehre. Mechanik und Lehre vom Licht. Wiederholungen.— Anleitung zum Anstellen von Versuchen und Anfertigen einfacher physikalischer Lehrmittel. Methodik des physikalischen Unterrichts in der Volksschule.
9. Naturgeschichte., Krystallographie und Mineralogie. Beschreibung gemengter Mine- ralien. Geologie und die geologischen Zeitalter. Repetition des Pensums der Naturgeschichte


