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einer Unbekannten; Rechnen mit Potenz- und Wurzelgrössen; Ausziehen der Quadrat- und Kubik- wurzel aus bestimmten Zahlen.
5. Geometrie. Wiederholung der geometrischen Anschauungslehre. Von den Linien und Winkeln; von den Parallelen; Dreieck, Viereck und Polygon. Teilung, Verwandlung und Berech- nung der Figuren; der Kreis. Konstruktionsaufgaben.
6. Geschichte. Die alten Kulturvölker, besonders die Griechen und Römer.
7. Geographie. Amerika, Asien, Afrika und Australien.
8. Naturgeschichte. Äusserer Bau der Pflanzen. 29 Pflanzenfamilien aus dem Gebiete der Dikotyledonen und 1 Familie aus dem Gebiete der Monokotyledonen.— Bau, Funktionen und Pflege des menschlichen Körpers.
9. Naturlehre. a. Physik: Einleitung und Vorbegriffe, Wärmelehre; einfache Maschi- nen, soweit sie zum Verständnis der Dampfmaschine nötig sind,
b. Chemie: Die wichtigsten Elemente bis zu den Leichtmetallen und ihren Verbindungen mit Rücksicht auf die hierher gehörigen Minerale.
10. Französisch. Schulgrammatik von Plötz, Lekt. 1—35. Gelesen wurde eine Anzahl Lesesticke in der Chrestomathie von Plötz.
11. Schönschreiben. Deutsche und lateinische Kurrentschrift; deutsche und römische Ziffern.
12. Zeichnen. Zeichnen grad- und krummliniger Figuren. 2., 3. und 4. Abteilung aus Kumpas Zeichenschule; Anleitung zum perspektivischen Zeichnen; die Anfünge des Schattierens.
13. Turnen. Die Ordnungs-, Frei- und Gerätübungen nach Marx: Leitfaden für den Turn- unterricht. Turnspiele.
14. Musik. a. Musiktheorie: Allgemeine Musiklehre, Intervallenlehre, die Dreiklänge der Dur- und Molltonarten, die Umkehrungen des Dreiklangs, Ausarbeitung von bezifferten Büssen und Chorälen.
b. Gesang: Tonansatzübungen, Vokalisieren, Treffübungen, Lieder,
e. Klavierspiel: Technische Übungen mit Rücksicht auf guten Anschlag, Tonleitern, Stücke aus Köhlers praktischem Lehrgang. Vierhändige Stücke von Schumann und Diabelli.
d. Violinspiel: Übungen und Tonleitern nach der Violinschule von Linnarz; Lieder, Choräle und Duette.
1. Pädagogik. Allgemeine Erziehungs- und Unterrichtslehre. Das Wich- tigste aus Psychologie und Logik in elementarer Form. Auswahl und Anordnung des Unterrichts- stoffes; Unterrichtsformen und Unterrichtsthätigkeiten. Spezielle Methodik der Lehrfächer des ersten Schuljahres im Anschluss an die Unterrichtsübungen in der Elementarklasse. Lektüre:„Wie Ger- trud ihre Kinder lehrt.“
2. Evangelische Religion. a. Religionslehre. Einleitung in die Glanbenslehre. Die Lehre von Gott, von der Schöpfung und von der Sünde.
b. Bibelkunde: Kurze Einleitung in die Evangelien. Das Leben Jesu bis zur Leidens- geschichte auf Grund der Lektüre ausgewählter Stücke aus den vier Evangelien mit besonderer Berücksichtigung der in der bibl. Geschichte für das Grossherzogtum Hessen aufgenommenen Ab- schnitte. Wiederholung des vorjährigen Pensums.
Katholische Religion. a. Religionslehre: Sittenlehre und die Lehre vom Ge- bete nach Glattfelter, Lehrbuch der katholischen Religion, II. Teil.
b. Religionsgeschichte: Biblische Geschichte des neuen Testamentes,
3. Deutsche Sprache. a. Lesen und Litteratur: Gelesen wurdeu ausgewählte Stücke aus dem Lesebuch von Kehr und Kriebitzsch, III. Band;„Die Jungfrau von Orleans“ von ‘Schiller;„Iphigenie auf'Tauris“ und„Hermann und Dorothea“ von Goethe;„Cid“ von Herder.


