— 10— 5. Reifeprüfung. Mit dem Zeugnis der Reife gingen Oſtern 28 ab:.
geboren Bek. Staatsang. Wohnort Fahre Gewählter Beruf 1. Bindt, Wilhelm 10. 10. 09 ſevang. Waldecker Arolſen 2 Maſchinen⸗Ingenieur 2. Möller, Ernſt*) 2. 4. 08„ Preuße AEn ehiientaln 2 Studium d. Theologie 3. von Ploetz, Dietrich 23. 6. 09„ Waldecker Arolſen 2 Studium der Rechte 4. Wolff, Hugo 21. 10. 06„„„ 2 Philol.(Math. u. Naturw.) 5. Wunderlich, Kurt 19. 3. 10„, 4 2 Baauingenieur *) mit„gut“ beſtanden. Die Reife für OII mittlere Reife) erhielten und gingen ab zu einem praktiſchen Beruf Herbſt 27 1 1 Oſtern 28 27(einſchl. 10 Mädchen) 4(2) 6. Befreiungen von einzelnen Unterrichtsfächern: 7. Teilnahme a. d. wahlfreien Arbeitsgemeinſchaften: () bedeutet im Winter() bedeutet im Winter Turnen. Nelig. Deutſch Engliſch Philoſ. Geſch. Chemie Chemte Zeichnen ganz) 3. T.) Sing. ufg 1 St. 1 et. 1(t. V 1 St. 1 8t. 1 St. 2 St. 91 1) 1 9) 28) o 5 8) 2-) 8 8) 1—) OII1 0 5 6) 507) i) auf Grund eines UI6 6) 4) 8 4) 5 6) UII2(1) 9(10) 714)3 ärztl. Zeugniſſes OII 6(4) 10—) 160—) 16,14) 2(2) onI WO 4(6) 3018 w6 ſiehe III, DI 2) UIII2(1) 4 6) 4(16) 22 eye 111, V IV 4(6) 7(8) 9* Konfirmanden V[20 766) V VI-(1) 8(8)
8. Schülerſelbſtverwaltung. Die einzelnen Klaſſen wählen je einen Vertrauensmann, die Vertrauens⸗ männer der 4 oberen Klaſſen bilden den Schülerausſchuß. Die„Schulgemeinde“ wurde von den Schülern abgelehnt.„Berater“ iſt Stud.⸗Rat Dr. Saß. Die„Klaſſengemeinde“ tagte im Bedarfsfalle. Wie bisher unter⸗ ſtützen die Schüler der Oberſtufe der Reihe nach das Kollegium bei der Aufſicht in den Pauſen.
9. Der aufgabenfreie Nachmittag liegt für alle Klaſſen auf dem Spielnachmittag und wird regelmäßig durchgeführt. Leider muß auf dieſen Tag ein großer Teil des wahlfreien Unterrichts gelegt werden, da die auswärtigen Schüler des Spielens wegen ſo wie ſo bis zu den Abendzügen hier bleiben müſſen. Noch einen weiteren Nachmittag hier zu bleiben, kann ihnen ſchon aus Geſundheitsrückſichten nicht zugemutet werden. Daher hat das PSK. eine Reihe von Schülern vom Spielnachmittag oder von einzelnen Turnſtunden befreit.
10. Wandertage. Die 9 amtlich vorgeſchriebenen Wanderungen fanden wie folgt ſtatt: 11. Mai Tages⸗ ausflüge der einzelnen Klaſſen(teilweiſe Radpartien) nach Wilhelmstal, zum Ederſee, nach Marsberg⸗Wrexen, Corbach⸗Eiſenberg ſowie in die nähere Umgebung. 24.— 25. Mai. Zuſammenlegen zweier Wandertage zu größeren Ausflügen; OI-UI nach Köln⸗Koblenz 4 Tage(Führung Stud.⸗Rat Dr. Saß); OIII zum Meißner 3 Tage(Führung Stud.⸗Rat Dr. Brandt); die übrigen Klaſſen Tageswanderungen in die weitere und nähere Umgebung. 3. Aug. Beſuch des Arolſer Viehmarktes in den frühen Morgenſtunden, anſchließend kürzere Wan⸗ derungen. Anfang Sept. Da wegen der umfangreichen Vorbereitungen zum Schulfeſt(z. B. Holen von Tannen⸗ grün, Wickeln von Guirlanden uſw.) der Unterricht ganzer Klaſſen mehrfach ausfiel, wurde dieſe Betätigung als Wanderung gerechnet. 26. Okt. Kaſſelfahrt zum Theaterbeſuch(Wagners Flieg. Holländer) der OI-OIII. In den Vormittagsſtunden Beſichtigung von Muſeen und induſtr. Werken, Rundgänge durch die Stadt und


