Jahrgang 
1905
Einzelbild herunterladen

21

Fallmaſchine. Waſſerſtrahlluftpumpe. Fallcylinder. Rezipient. Saugpumpenmodell. Druckpumpenmodell. Chronoſkop. Blaſebalg nach Bertram. Sirene nach Cagniard de la Tour. Labialpfeife mit Mittelſchieber. Labialpfeife mit verſchiebbarem Stempel. Zwei Stimmgabeln. Apparat für Chladniſche Figuren mit Metallſcheiben. Glascylinder zum Mittönen. Eine größere Anzahl von Sammlungsgläſern verſchiedener Größe. Einige Chemikalien und Präpariergeräte. Modelle des Roggenährchens und der Blüten von Eiche und Buche. Pfurtſcheller, Zoologiſche Wandtafeln No. 8, 10, 11, 12.

Geſchenkt wurden von Herrn Oberpoſtinſpektor Meier 2 Proben von Telephonkabeln.

6. Für den Zeichenunterricht Verwalter: Zeichenlehrer Schulz wurden beſchafft: 10 Zeichentiſche mit je 2 Auszügen und je 2 verſtellbaren ſchmiedeeiſernen Ständern mit Hinter⸗ grundtafeln aus Holz und andere Ausſtattungsgegenſtände. 30 Hintergrundtafeln. 9 Schmet⸗ terlinge in Käſten. Stoffe aus Baumwolle und Leinen.

Für alle Gaben ſage ich beſten Dank.

vI. Stiftungen und Aunterſtützungen der Schüler.

Es wurde eine Unterſtützungs⸗Bücherei(Bibliotheca pauperum) begründet, um weniger wohlhabenden, aber beſonders gut beanlagten Knaben den Beſuch der Anſtalt zu erleichtern. Außerdem ſind milde Stiftungen nicht vorhanden.

. VII. An die Eltern und Bfleger.

1. Damit die Zeugniſſe richtig beurteilt werden, teile ich das Wichtigſte aus den Beſtimmun⸗ gen über die Verſetzung der Schüler an den höheren Lehranſtalten vom 25. Oktober 1901 mit:

Im allgemeinen iſt die CenſurGenügend in den verbindlichen wiſſenſchaftichen Unter⸗ richtsgegenſtänden der Klaſſe als erforderlich für die Verſetzung anzuſehen.

Die Verſetzung iſt nicht ſtatthaft, wenn ein Schüler in einem Hauptfache das Prädikat Ungenügend erhalten hat und dieſen Ausfall nicht durch mindeſtensGut in einem andern Hauptfache ausgleicht.

Als Hauptfächer ſind anzuſehen: Deutſch, Lateiniſch, Franzöſiſch, Engliſch und Mathematik. Außer den Zeugniſſen bieten den Eltern den beſten Maßſtab für die Beurteilung der Lei⸗ ſtungen die in der Schule unter Aufſicht geſchriebenen und vom Lehrer verbeſſerten Arbeiten. Es wird deshalb nochmals empfohlen, von Schülern, die einer ſtrengen Aufſicht bedürfen, zu fordern, daß ſie dieſe Arbeiten regelmäßig am Ende der Woche zu einer beſtimmten Stunde von ſelbſt zur Anſicht vorlegen.

2. Die häuslichen Aufgaben werden ſo bemeſſen, daß bei wirklich angeſtrengter Tätigkeit die durchſchnittliche Arbeitszeit für VI und V 1 Stunde, für IV und UIII 2 Stunden und für O III