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gens nachmachen. Die Zeichen für ſchlagen, werfen, ſtoßen, treten, halten, heben, legen, fallen, waſchen, eſſen, trinken, beißen, kratzen ꝛc. ſind ebenfalls möglichſt getreue Nachahmungen dieſer Thätigkeiten.
Zur Hinweiſung auf eine Zahl benutzt man die Finger; bis zu 10 erhebt man ſo viel Finger, als die Zahl Einer, bis zu hundert ſo oftmal beide ausgeſtreckte Hände, als die Zahl Zehner enthält. 47 z. B. wird gedeutet, indem man durch viermaliges Händeheben 40 und dann noch durch Erheben von 7 Fingern die dazu gehörigen Einer darſtellt.
Die örtlichen Verhältniſſe zeigt man, wenn man die eine Hand zur andern in das zu be⸗ zeichnende Verhältniß bringt; alſo z. B. auf, die rechte Hand legt ſich auf die linke, auch auf den Kopf, auf den Tiſch, unter, unter dieſelbe; in, die linke umfaßt die rechte; über, die rechte hält ſich in kleiner Entfernung über die andere, neben, neben der linken; hinter, man deutet hinter ſich, den Stuhl, den Ofen; zwiſchen, die rechte Hand ſteckt ſich zwiſchen zwei Finger der linken.
Die drei Hauptzeiten: Gegenwart, Vergangenheit und Zukunfe, will der Taubſtumme durch vor ſich, rückwärts und vorwärts Deuten anzeigen.
Nach dieſer Anweiſung zur Bildung der Taubſtummen durch Geberdezeichen wende ich mich in aller Kürze meinem Gegenſtande, der vorbereitenden Bildung des Anſchauungs⸗ und Vorſtellungsvermögens wieder zu.
Es gilt hier die Uebung der Sinne; es gilt der richtigen Vergleichung und Unterſchei⸗ dung der Gegenſtände durch ihre Theile, Eigenſchaften, Zuſtände nach Farbe, Geſtalt, Größe, Richtung, Ort, Stellung und Lage, nach Ruhe und Bewegung, nach dem Gebrauch; es gilt der richtigen Unterſcheidung der Theile, Eigenſchaften, Formen ſelbſt, um an die Stelle der verwor⸗ renen, unklaren Seelenbilder beſtimmte, klare Vorſtellungen und Gedanken zu bringen.
Man gewöhne das Kind, die einzelnen Gegenſtände genau ins Auge zu faſſen, zu be⸗ fühlen und zu betaſten, wenn es angeht, daran zu riechen, oder auf die Zunge zu bringen. Zu dem Ende deute man auf die einzelnen Dinge im Zimmer, auf dem Tiſch, in der Küche, im Garten, oder wo Einem das Kind zur Seite iſt, zähle ſie an den Fingern her, nehme ſie zur Hand, ſuche ſie zu bewegen, drehe ſie nach allen Seiten, zeige auf die Formen, Theile, hebe das Gleiche, das Gemeinſchaftliche hervor, ergreife ſie, um ſie zu gebrauchen ꝛc.
Z. B. Im Zimmer ſteht der Tiſch, der Stuhl, das Bett. Man fahre mit den Hand⸗ flächen über die Platte des Tiſches, den Sitz des Stuhles, die Decke des Bettes.
Man zähle die Füße des Erſteren, dann des Stuhles und Bettes an den Fingern her, eins, zwei, drei, vier ſprechend. Man zeige die hölzernen Zapfen oder die Nägel an den drei genannten Geräthen.
Man ziehe die Schublade des Tiſches heraus, wende ſich zum Stuhle und ſpreche, mit fragender Miene: Wo? Sollte das Kind das Vorhandenſein der Schublade am Stuhle nicht verneinen, ſo thue man es ſelbſt; ebenſo am Bette.
Wo iſt eine Schublade? fragt man, die des Tiſches abermals ergreifend. Man wende ſich nach einer ſolchen, etwa der Komode, falls das Kind es nicht ſchon gethan hat.
Man drücke die Bettdecke nieder. Am Tiſche und Stuhle verſucht, iſt dieſe Anſtrengung umſonſt. Mit verneinender Geberde das Zeichen für weich machend, als wenn man etwas Weiches in der Hand zuſammendrücke, ſagt man alsdann: der Stuhl und Tiſch ſind nicht weich; bejahend: das Bett iſt weich.
Man zeige auf das Holz am Tiſche, Stuhle und Bette, hole etwa ein Stuͤck geſcheitertes Holz herbei, das noch die Spuren des Hauens an ſich trägt, laſſe es mit dem der Geräthe ver⸗
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