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für je zwei Schülerinnen, zweiſitzigen Bänken mit Klappſitzen, dem Experimentiertiſch, einer Schiebe⸗ tafel und einem Abdampfſchrank. Die Wände des Hörſaales ſind bis über Türhöhe mit einfachem, gelblichbraunem Rupfen beſpannt, im übrigen wie die Decke weiß geſtrichen. Neben dem Hörſaal
befindet ſich das Sammlungszimmer. 4. Der zZeichenſaal.
Der Zeichenſaal im III. Obergeſchoß bietet Raum für 42 Schülerinnen; ein beſonderer Raum zur Aufbewahrung von Modellen iſt angegliedert. Das Mobiliar beſteht aus 42 kleinen Einzeltiſchen mit aufklappbarem Modellhalter und einer verſtellbaren Staffelei.
Die Ausſtattung des Zeichenſaales iſt einfach. Da der größte Teil der Wandflächen von Schränken und Wand⸗Glas⸗)tafeln eingenommen wird, wurde der verbleibende Teil bis Schrankhöhe mit gelbem Rupfen beſpannt, der umlaufende Sockel dagegen mit grauem Wandlinoleum beklebt; der obere Teil der Wände iſt wie die Decke weiß geſtrichen.
5. Schülerinnenbibliothek.
Die Schülerinnenbibliothek im III. Obergeſchoß iſt an drei Wänden mit offenen Bücherregalen ausgeſtattet. In der Mitte des Raumes iſt ein Doppeſſchreibtiſch für den Bibliothekar aufgeſtellt.
6. Lehrerbibliothek. Die Lehrerbibliothek befindet ſich im III. Obergeſchoß und iſt an zwei Wänden mit offenen
Bücherregalen ausgeſtattet; in der Mitte des Raumes ſind zwei freiſtehende Doppelregale und ein Schreibtiſch für den Bibliothekar aufgeſtellt.
7. Rartenzimmer.
Das Kartenzimmer im II. Obergeſchoß iſt ausgeſtattet mit an der Wand befeſtigten Kartenruhen und bietet Raum zur Unterbringung von mehreren 100 Karten und Tafeln(Bildern) für den
Anſchauungsunterricht. 8. Die Klaſſe für Uadelarbeiten.
Die Klaſſe für Nadelarbeiten im II. Obergeſchoß dient den Schülerinnen zur Erlernung von Näharbeiten. Dieſelbe iſt ausgeſtattet mit mehreren Nähmaſchinen und größeren Arbeitstiſchen—
Zuſchneidetiſchen. 9. Räume für die Verwaltung.
Auf die Ausſtattung der bereits einzeln genannten Verwaltungszimmer im Erd⸗ und I. Ober⸗ geſchoß wurde in Rückſicht auf ihre Bedeutung und die häufigen Beſuche, die der Direktor ſowie die ſämtlichen Lehrkräfte zu empfangen haben, eine beſondere Sorgfalt verwendet.
10. Die Korridore.
Die Flure der Schule haben eine Breite von 3,50 m i. L. Die Wände ſind auf etwa 1 m Höhe in glaſierten Tonflieſen geplattet, im übrigen wie die Decken weiß geſtrichen. Der Fußboden iſt mit Ehranger Platten belegt. Das Holzwerk der Türen hat eine farbige Behandlung erfahren. An den Wänden der Flure ſind mit Glasſcheiben verſchloſſene Wechſelrahmen zur Aufnahme von Schüler⸗ zeichnungen angebracht. Einige farbige Steindrucke vervollſtändigen die Ausſtattung. Der nach Nord⸗ weſten gelegene Teil der Korridore dient als Kleiderablage für die Schülerinnen.
11. Räume im Untergeſchoß.
Die Räume im Untergeſchoß ſind, ſoweit ſie nicht von der Heizungsanlage, den elektriſchen Maſchinen und einem Raum zum Abſtellen von Fahrrädern in Anſpruch genommen werden, vorläufig unbenutzt. Von der Aufſtellung von Maſchinen für Unterrichtszwecke hat man zunächſt noch abgeſehen.
12. Aula und Singſaal. Dieſe Räume liegen im Flügelbau und ſind vom I. Obergeſchoß des Schulgebäudes zugänglich. Die Aula trägt in ihrer geſamten Ausſtattung einen feſtlichen Charakter. Sie bietet einſchließ⸗ lich der Empore Raum für 374 Sitzplätze. Ihr ſchließt ſich, durch ſog. Harmonika⸗Türen getrennt, der Singſaal an, welcher zu größeren Veranſtaltungen noch Raum für 80 Sitzplätze bietet.


