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Sekunda i. (Ordinarius Professor Loeber.)
Religionslehre. a) Evangelische: Erklärung der ganzen Apostelgeschichte sowie der Briefe Pauli an die Galater und Korinther. 2 St. w.(Lange.)— b) Katholische: Kombiniert mit Prima 1.— c) Jüdische: Kombiniert mit Prima 1.
Deutsch. Goethes Götz von Berlichingen, Egmont; Schillers Wallenstein; Prosalektüre.— Nibelungenlied und Gudrunlied nach dem Lesebuch von Ferd. Hoffmann; deutsche und nordische Sagen. Sprachgeschichtliche Belehrungen im Anschluss an das Gelesene. Höfische Epik und Lyrik mit Proben. Dichtungsarten. Auswendiglernen von Gedichten und ausgewählten Stellen. Vorträge. 3 St. w.(Wilhelmi.)
Themata der deutschen Aufsätze: 1) Schilderung Egmonts nach dem ersten und zweiten Akt von Goethes Trauerspiel.(Klassenarbeit.)—
2) Peripetie in Goethes Egmont.— 3) Weshalb durften die Athener stolz sein auf ihren Sieg bei
Marathon?— 4) Die Soldaten in Wallensteins Lager.— 5) Amicus certus in re incerta cernitur.— 6) In
deiner Brust sind deines Schicksals Sterne.— 7) Welchen Zwecken dient das Reisen?(Klassenarbeit.)— 8) Rüdiger von Bechlarn und Max Piccolomini.
Latein. C. Sallusti Crispi bellum Jugurthinum. Livius Buch XXIII. Ciceros Rede de imperio Cn. Pompei. Vergils Aeneis mit Auswahl. Extemporierübungen aus Sallust und Livius. Grammatische Wiederholungen im Anschluss an deutsche Sätze. Ubersetzungen aus dem Deutschen ins Lateinische als Klassen- und Hausarbeiten alle 14 Tage. Ubersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche alle 6 Wochen als Klassenarbeiten. 7. St. w.(Loeber.)
Griechisch. Homer Odyssee Buch XIII XXIII mit Auswahl. Herodot VIII. und IX. Buch mit Auswahl. Xenophon Memorabilien I. Buch— Alle 4 Wochen eine Übersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche als Klassenarbeit. Syntax der Tempora und Modi. Wiederholung der Grammatik. 6 St. w.(Lange.)
Französisch. Lektüre: Chateaubriand, Itinéraire de Paris à Jérusalem und Souvestre, Au coin du feu. Zusammenfassende grammatische Wiederholungen nebst mündlichen ÜOber- setzungen ins Französische; Sprechübungen. Alle 14 Tage eine schriftliche Ubersetzung aus dem Französischen. 2 St. w.(Schäfer I.)
Hebräisch. Elementarlehre nach Gesenius. Das starke und das schwache Verbum. Suffixa des Verbums und des Nomens, die Pronomina, das Wichtigste vom Nomen. Lektüre nach Gesenius-Kautzsch. 2. St. W.(Vogl.)
Englisch. Die Formenlehre nach Gesenius Kap. l bis 20. Alle 4 Wochen eine schriftliche Arbeit. Lektüre: die Lesestücke der ersten Reihe; ausserdem The Story of Macbeth und Edgeworth; The grateful Negro. Gedichte und Prosastücke. Sprechübungen. 2. St. w.(Stange.)
Geschichte und Erdkunde. Griechische und römische Geschichte bis zum Tod des Augustus, nach Dietsch-Richters Grundriss.— Erdkunde der alten Welt nach Bedürfnis des Geschichtsunterrichts. 3 St. w.(Wilhelmi.)
Mathematik. Arithmetik; Zusammenfassende Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen, arithmetischen und geometrischen Reihen; quadratische Gleichungen. Planimetrie: Konstruktion algebraischer Ausdrücke, Dreieckskonstruktionen, Lehrsätze über Dreiecke und über die harmonische Teilung. Trigonometrie: Grundformeln, Lehrsätze vom Dreieck, Umformen trigonometrischer Ausdrücke. 4 St. w.(Weidenmäüller.)
Physik. Krystallographie und Mineralogie mit besonderer Berücksichtigung der Metalle; Galvanismus; einzelne Abschnitte aus der Wärmelehre. 2 St. w.(Weidenmüller.)


