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mal laſſen ſich auch frühere Schülerinnen mit ihren ehemaligen Lehrern während der Ferien für einige Tage im Heim nieder, andere benützen es für Zu⸗ ſammenkünfte, ohne über Nacht zu bleiben. So bildet das Landheim zugleich auch ein wertvolles Bindemittel zwiſchen der Schule und ihren ehemaligen Schülerinnen. Fremden ſteht es indeſſen nicht zur Verfügung, denn es iſt nicht zu verwechſeln mit einer Jugendherberge.
Zum Schluß ſollen noch einige zahlenmäßige An⸗ gaben über die Benutzung des Landheims folgen. Im Jahre 1925 war es zwiſchen Neujahr und Oſtern nur während einer Woche von der erſten Frauenſchulklaſſe kurz vor ihrem Abgang aus der Schule belegt. Am Anfang des neuen Schuljahres begann dann alsbald der regelmäßige Betrieb, der faſt ununterbrochen bis kurz vor Weihnachten anhielt. Die beiden neuaufgenommenen Serxten ſollten ſich erſt eingewöhnen und ſehen erwartungsvoll ihrem erſten Landheimaufenthalt im Frühjahr entgegen Eine andere Klaſſe ſollte nach Anſicht des Klaſſenführers aus pädagogiſchen Gründen nicht hinausgehen. Von
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den übrigen 16 durften S eine und ebenſoviele zwei Wochen im Heim verbringen. 355 Schülerinnen dieſer Klaſſen beteiligten ſich, 70 nicht. In den Sommerferien weilte drei Wochen lang eine Gruppe von 12 Schülerinnen draußen, während der Herbſt⸗ ferien eine Klaſſe, in den Oſterferien zwei frühere Klaſſen je einige Tage und am 1. Advent ebenfalls eine frühere Klaſſe. Für eine Woche ſtellten wir das Heim dem Hauswirtſchafftlichen Seminar zur Ver⸗ fügung, das zum großen Teil aus ehemaligen Eleonoren⸗Schülerinnen beſteht.— Von den 330 Schülerinnen unſerer Schule haben, abgeſehen von den neuen, 61 noch keinen Landheimaufenthalt mit⸗ gemacht. Faſt alle anderen waren ſchon mehrmals draußen.— Durchſchnittlich genießt jede unſerer Schülerinnen alljährlich ein- bis zweimal einen Land⸗ aufenthalt von je einer Woche.— Die Einrichtung iſt in dieſer Hinſicht bei uns demnach günſtiger als ſonſt. Die Frankfurter Schulkinder z. B. bringen durchſchnittlich nur einmal in ihrem Schulleben einen Sommermonat in ihrem Landheim auf der Weg— ſcheide zu. Dr. Heldmann.
„Hab' mein Wage voll gelade, Voll mit jungen Mädchen“.
Junge, wanderſt du durchs Land, Mach es nicht wie die Philiſter,
Die mit Trödel allerhand Sich beſchweren den Tourniſter. R. Reinick.
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