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ſeit kurzem durch Matratzen erſetztworden, die ſchweren baumwollenen Militärdecken durch Wolldecken. Bett⸗ wäſche und Handtücher bringen die Schülerinnen ſelbſt mit, beſonders beſorgte Mütter ſtecken dem verwöhnten Töchterchen wohl auch ein Federkißchen in den Ruckſack. Bei ſehr großer Kälte gibt ein Ofen die Möglichkeit einer flüchtigen Durchwärmung.
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Zimmers, unmittelbar über und neben den beiden großen Schlafräumen, erleichtert die nächtliche Aufſicht außerordentlich. Wenn eine Klaſſe mit oder ohne Schülerinnenaufſicht— je nach dem Alter— noch in ſpäter Abendſtunde laut iſt, ſo genügt doch meiſt eine energiſche Mahnung durchs Fenſter nach unten, durch die Tür nach neben, um Ruhe zu ſchaffen. Ein
Nachmittagskaffee im Freien.
Der erſte Stock enthält einen zweiten großen Schlaf⸗ raum mit acht und einen kleinen mit fünf Betten, beide in gleicher Ausſtattung wie der des Erdgeſchoſſes, mit herrlicher Ausſicht ins Gebirge. Zwiſchen beiden liegen einzeln eingeſchoben die Zimmer des Führers und der Führerin, deren Einrichtung einſchließlich Bett⸗ werk Hauseigentum iſt. Das Führerinnenzimmer birgt die Hausapotheke und einen Kaſten mit allerhand Er— ſatzmaterial, ſowie das koſtbare„Blumenſervice“, worin dem im einleitenden Aufſatz erwähnten„hohen Beſuch“ der Kaffee dargereicht wird. Die günſtige Lage des
Badezimmer, wo ſich die Jugend nach Herzensluſt puddeln kann, macht die Schlafräume dieſes Stocks beſonders begehrenswert.
Hoffentlich vermögen Worte und Bilder dieſer Werbeſchrift Fernſtehenden einen Begriff zu geben von dem, was wir„unſer Landheim“ nennen. Dürften wir das Beſitzverhältnis doch auch auf das Haus ſelbſt anwenden! Leider beſteht keine Ausſicht auf käufliche Erwerbung, da die Gemeinde einen Verkauf ablehnt und den Mietsvertrag nur auf jeweils ein Jahr abſchließt. I. Zimmermann.
Weniger Stein, weniger Eiſen! Mehr Erde! Nur ſo können wir wieder ein deutſches Volk werden! K. Braun.


