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Warum ſtrebte die Eleonorenſchule nach einem Landheim?
Anſer Landheim ward aus der Not der Zeit heraus geſchaffen. Wir ſahen die Folgen der ſchmalen Ernäh⸗ rung an unſeren Schülerinnen. Wir wußten, daß viele Eltern nicht mehr in der Lage waren, ihren Kindern die Wohltaten eines Landaufenthaltes zu gewähren. Da hörten wir auf dem Jugendwandertag in Heidel— berg, den der Zweigausſchuß für Jugendherbergen im
Unſere Behörde begrüßte das Unternehmen. Sie gab uns volle Freiheit für die von uns gewählte Einrichtung, und ihre Vertreter freuten ſich mit uns über das Treiben in unſerem Heim, das ſeine Eigenart nunmehr ſchon vier Jahre lang erprobt hat. Leider blieb unſer Vorgehen in Heſſen vereinzelt. In den übrigen Teilen des Vaterlandes hat die Landheim—
Treppenaufgang, Hofanſicht.
Odenwald vor einigen Jahren veranſtaltete, von einem kleinen Landheim, das ein badiſches Lyzeum ſeinen Schülerinnen im ſüdlichen Odenwald zur Benutzung an freien Tagen eingerichtet hatte, und gingen auf die Suche. Mancherlei Anfragen flogen hinaus in die heimiſchen Berge, Beſichtigungen fanden hie und da ſtatt, endlich gelang es den Bemühungen eines Amts— genoſſen, ein Haus— die frühere Kleinkinderſchule und Krankenſchweſterſtation der evang. Kirchengemeinde Niedernhauſen am Fuße des Schloſſes Lichtenberg— ausfindig zu machen. Ende März 1022 zogen wir dort fröhlich ein.
bewegungmehr Erfolgegezeitigt. Leber 100 Schulen haben zur Zeit Landheime. Soweit ſich die bisherige Entwicklung überſchauen läßt, ſind dieſe faſt gleichzeitig entſtanden, jedenfalls aus denſelben Gründen wie das Landheim der Eleonorenſchule. Sie ſind alle aus der Not der Zeit geboren. Es gab keine Schriften dar⸗ über, man wußte nichts von wiſſenſchaftlichen Theorien; ſie haben ſich erſt nachträglich eingeſtellt. Das Bedürfnis an Landheimen war da, ſo ward es geſtillt. Die Abſicht, die wir mit dieſer Veröffentlichung verfolgen, geht nun dahin, auch die übrigen Anſtalten unſeres Landes anzu⸗ regen, einmal den Gedanken des Landheims zu erwägen.
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