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Als Heiltrank oder Gift, Genuß und Nahrung, Als kluges Werkzeug weiterer Erfahrung.
Des Weltalls Kräfte lehret uns das Denken, Die ungefügen, uns zu Willen lenken.
Metall und Kohle müssen aus dem Grunde Und mit des Feuers heißer Glut im Bunde, Des Menschen Arbeitskraft vertausendfachen. Ihm dient der Blitz, der anfangs ihn erschreckte, Bis er ihn selbst nach Willkür frei erweckte, Um ihm die dunkle Nacht zum Tag zu machen Um übers Meer zu sprechen und zu schreiben, Um der Maschine Eisenarm zu treiben.
Zwar ist's nichts Kleines, ihrer Herr zu werden. Ein Kämpfen gilt's, voll blutiger Beschwerden, Des weichen Herzens mit den harten Stoffen, Der sehenden Vernunft mit blinder Kraft.
Die Opfer stürzen, auf den Tod getroffen,
In Jugend wie im Alter hingerafft,
Hier einzeln— schrecklich dort in ganzen Heeren! Wir wollen sie als tapfre Krieger ehren,
Die für das heil'ge Ziel ihr Ende fanden,
Die für die Menschheit auf dem Posten standen. Wir wollen uns ihr Schicksal mahnen lassen,
Des eignen Lebens bittern Ernst zu fassen.
Wo die Natur den auferlegten Frieden Durchbricht, sich wütend gegen uns empört
Und unsrer PHerrschaft Zeichen wild zerstört,
Da gilt's, die Waffen nicht verzagt zu strecken, Nein, neue, immer schärfere zu schmieden,
Und immer neue Schutzwehr zu entdecken.
Die Menschheit bannte in Jahrhunderten
So manchen Schrecken, manche böse Pein.
Laßt uns, die wir sie drum bewunqderten,
Der tapfern Väter würd'ge Enkel sein!
Mut fordert's!— Einen Willen fest wie Stahl,
Ihn soll kein Schrecken uns, kein Zweifel rauben, Tief soll er wurzeln in dem festen Glauben,
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