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Vom äuß'ren Schaun zum inneren Erleben, Vom äußeren Erfolg zum innern Glück.
Die Lust in uns erwacht am reinen Streben, Das eigne Ich tritt mehr und mehr zurück. Aus aller einzelnen Geschicke Lauf
Weit leuchtet die Idee der Menschheit auf. An aller Dichtung ernst gereiftem Ziel
Steht das erhaben strenge Trauerspiel.
Es zeugt in aller Irrung noch und Blöße Des guten Wollens und der Seele Größe. Und was das eherne Geschick auch droht, Der Mensch bleibt Herr doch über Not und Tod. Er lernt als Held durch dieses Dasein gel'n
Und auch dem Schmerz, dem Haß, der Lüge steh'n.
Ihm ward die Kraft, sich selbst dahin zu geben. Das Schicksal aller wird sein eigen Leben.
Die Namen Lessing, Schiller, Goethe glänzen Gleich goldnen Sternen aus der Dunkelheit,
Es schimmert hell aus ihren Lorbeerkränzen Die lichte Blüte edler Menschlichkeit.
E Geschichte.
(4. Schülerin.) Und wo die Kunst geläutert die Gefühle, Geschärft den Blick für Seelenherrlichkeit, Da lernen wir dann auch im Kampfgewühle Entdecken sie der rauhen Wirklichkeit. Zum Drama wird die ganze Weltgeschichte, Wird zu des Weltgeist's mächtigem Gedichte, Zum Ringen um der Menschheit schönste Palme. Und mitten in des Alltags Staub und Qualme Erkennen unser eignes Dasein hier Als einen mutig ernsten Posten wir. Wir fühlen noch das nahverwandte Leben In den Jahrhunderten, die lang vergangen;


