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(Kl.-A.)— 5. Inwiefern kann uns die Sittenschilderung der Gallier und Germanen bei Cäsar mit Stolz erfüllen?— 6. Wodurch erweckt der Dichter unsere Teilnahme für den Freiherrn von Attinghausen(Nach II. 1I.)?— 7. Wodurch erwerben sich Philemon und Baucis die Gnade der Götter?(Prüfungsaufs.)— 8. Durch welche Mittel der Szenerie wird in Schillers Wilhelm Tell(II. 2) das Gefühl der Erhabenheit erweckt?(Kleine Ausarb.)— 9. Wodurch erregt im Wilhelm Tell(IV. 3) der Dichter unsere Spannung?(Kleine Ausarb.)
Aufgaben der mathematischen Reifeprüfung.
Michaelis 1905: 1. Der Mantel eines gleichseitigen Kegels wird innen von einer Kugel berührt. Wo
liegt der Mittelpunkt dieser Kugel, wenn die innerhalb des Kegels befindliche Kugelhaube (Calotte) möglichst groß ist?— 2. Wieviel ℳ muß jemand, der eine zwölfmal am Schlusse jedes Jahres zahlbare Rente von je 2400 ℳ besitzt, am Anfang des ersten Jahres hinzu- zahlen, wenn er die Dauer der Rente um 3 Jahre verlängern will? p= 3 4%.— 3. Eine Parabel konstruieren, deren Brennpunkt mit dem Mittelpunkt eines gegebenen Kreises zu- sammenfällt und welche die Kreislinie im Verhältnis 1:2 teilt.— 4. In einem Dreieck ist die Summe zweier Seiten a+†b=n= 77m, der von ihnen eingeschlossene Winkel †= 50⁰ 20 und der Radius des Inkreises 6= 7 m. Die Seiten und Winkel sind zu berechnen.
Ostern 1906 IBa: 1. Ein Leuchtturm von 69, m Höhe wurde an einer Stelle des Strandes unter dem
IBb:
Elevationswinkel= 20 15,0' gesehen. Gleichzeitig erschien die Entfernung eines Schiffes vom Turm unter dem Horizontalwinkel= 75⁰ 24,0„ während der Schall vom Schiff bis zur Beobachtungsstelle 12“ gebrauchte(c= 332,5 m). Wie weit war das Schiff vom Turm ent- fernt?— 2. Welche Werte hat
3. Ein Rechteck von gegebenem Umfang 28 wird um eine seiner Seiten gedreht. Welche Gestalt muß das Rechteck erhalten, damit a. das Volumen, b. der Mante!l, c. die Oberfläche des entstehenden Zylinders möglichst groß wird?— 4. Um eine gegebene Ellipse soll ein gleichschenklig rechtwinkliges Dreieck konstruiert werden, dessen Spitze auf der Ver- längerung der kleinen Achse liegt.
1. Zwei Kreise sind durch ihre Gleichungen(X+ 1)*+ y+ 6y= SZS und X2— 6X+ y2= 72 gegeben. Wo liegen ihre Mittelpunkte? Wie lautet die Gleichung der Geraden, die durch beide Mittelpunkte geht? Welches sind die Koordinaten der Punkte, in denen sie die Kreise schneidet?— 2. Der Mantel eines abgestumpften geraden Kegels, dessen Grundradien a und b sind, ist gleich der Fläche einer Eilipse, deren Achsen 2 a und 2 b sind. Wie groß ist das Volumen des Kegelstumpfes? a= 3, b= 2.— 3. Unter welchem Winkel ist ein Geschütz einzustellen, wenn ein Bunkt getroffen werden soll, der in hori- zontaler Richtung 2500 m entfernt ist und der 125 m über der Horizontalen liegt? c= 500 m.— 4. jemand hat sein Vermögen von c= 150 000 ℳ zu 3 ½% einer Kasse zur Verwaltung übergeben und läßt sich am Ende eines jeden Jahres a= 9000 ℳ auszahlen. Vom sechzehnten Jahre an will er sich mit einer Rente r= 6000 ℳ begnügen. Wie lange kann ihm diese noch gewährt werden?
Unter-Sekunda: Gymnasium Realgymnasium
Religion: 2 Std. Lesen und Erklärung ausgewählter Stellen des Alten Testamentes. Lesen und Erklärung eines der synoptischen Evangelien. Wiederholung der Berg- predigt. Wiederholung des Katechismus und der Lieder, Sprüche und Psalmen.
Deutsch: 3 Std. Praktische Anleitung zur Anfertigung von Aufsätzen. Leichte Aufsätze abhandelnder Art neben erzählenden Darstellungen oder Berichten wie in III, nur umfassender, alle 4 Wochen.— Lektüre: Die Dichtung der Befreiungskriege; Schillers Glocke; einige geschichtliecne Dramen(z. B. Jungfrau von Orleans und Wilhelm Tell); daneben Lesen und Besprechung von Aufsätzen und Gedichten des Lesebuches. Auswendig- lernen von Stellen aus Dichtungen und Ubungen in frei gesprochenen Berichten über
Gelesenes und Durchgearbeitetes.


