Aufsatz 
Observationes in locos aliquot Promethei Aeschylei, ejusdemque fabulae in germanicum translatae specimen
Entstehung
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cin zu einer ſolchen Teſtaments Beſtimmnng nicht befugt geweſen ſei; dem Gymnaſium hingegen das ganze Vermoͤgen des Verſtorbenen zuerkannt ward. Dies betrug in Obligationen 1220 Rthlr. 6 1/2 Pf. Da durch die Koſten des Proceſſes und durch einige Verluſte das ererbte Vermoͤgen um etwas geſchmaͤlert ward, ſo beſchloſſen der Maire und Municipalrath die Zinſen ſo lange zum Kapital zu ſchla⸗ gen, bis die urſpruͤngliche Summe wieder erreicht ſei.

Als darauf im Jahr 1817 hoͤchſten Orts eine Uüberſicht der zur Beſoldung der Lehrer und der zu den uͤbrigen Beduͤrfniſſen des Gymnaſiums disponiblen Fonds gefordert ward, um die aus Staats⸗ kaſſen noͤthigen Zuſchuͤſſe zu einer zeitgemaͤßen Verbeſſerung und Um⸗ formung des Gymnaſiums feſtzuſetzen, ward der Zinsbetrag dieſes aus 1224 Rthlr. 10 Sgr. beſtehenden Legats als zu den Lehrer⸗ beſoldungen disponibel angegeben. In den neueſten Zeiten erſt kam die Klauſel im Teſtament der A. E. Schulze zur Sprache, und nach einigen mit den vorgeſetzten hohen Behoͤrden gepflogenen Ver⸗ handlungen ward durch ein Reſcript des Koͤnigl. hochl. Prov. Schul⸗ Collegii vom 3. Februar d. J. angeordnet, daß das Kapital der 1224 Rthlr. 10 Sgr., das jetzt aus 700 Rthlr. bei Privaten be⸗ legt und aus 600 Rthlr. in Staatsſchuldſcheinen beſteht, alſo in Ganzem auf 1300 Rthlr. angewachſen iſt, teſtamentsgemaͤß ver⸗ wandt und unter der beſondern Rubrik: Schulzeſches Ver⸗ maͤchtniß, in den Rechnungen aufgefuͤhrt, fuͤr dieſes Geld nach dem Willen der Teſtatricin Grundſtuͤcke angekauft und von dem Er⸗ trage derſelben arme verwaiſete Schuͤler, die Geſchicklichkeit zum Stu⸗ diren haben, unterſtuͤtzt werden ſollen.

Es wird jetzt ein Reglement entworfen, wie uͤber das Ver⸗ maͤchtniß im Sinne der Stifterin am zweckmaͤßigſten zu disponiren ſein duͤrfte.

Der in der Schulkaſſe dadurch entſtandene Ausfall iſt auf den Antrag Eines hohen Miniſterii von Sr. Majeſtaͤt unſerm