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„von deren Einkuͤnften einige arme Schuͤler, die Wai⸗ „ſen ſind, und Geſchicklichkeit zum Studiren beſitzen, „ſo weit ſolche zureichen, erhalten werden.“ Von den beiden Enkeln der Teſtatricin ſtarb der eine in der Kindheit, der andere im Juli 1809 ohne Nachkommen. Einige Deſcendenten des im Teſtamente ſubſtituirten Jakob Schulze hatten Kunde von dem Teſtament der A. E. Schulze und vereinigten ſich mit dem dama⸗ ligen Maire und Municipalrath, welche die Vertreter des Gymna⸗ ſiums waren, um ihre Anſpruͤche geltend zu machen. Die wei⸗ lund Weſtphaͤliſche Verfaſſung erforderte, daß, bevor ein Proceß daruͤber beginnen konnte, der Weg des Vergleichs eingeſchlagen wer⸗ den mußte. Dies geſchah unter dem Vorſitz des damaligen Unter⸗ Praͤfecten v. Weſtphalen am 9. Januar 1810. In der Sitzung waren gegenwaͤrtig der Maire und der ganze Municipalrath als Vertreter des Gymnaſiums; die Collateralerben des verſtorbenen Dilſchmann; die Deſcendenten des Jakob Schulze. Die Collatera⸗ len offerirten in Allem, 400 Rthlr. zur Haͤlfte fuͤr das Gymna⸗ ſium, zur Haͤlfte fuͤr die 2te Parthei. Der Maire und Munici⸗ palrath nahmen dies Anerbieten fuͤr das Gymnaſium an, die uͤbri⸗ gen Teſtamentserben erbaten ſich Bedenkzeit. Die Collateralen er⸗ klaͤrten indeß, daß ſie dieſen angebotenen und fuͤr das Gymnaſium angenommenen Vergleich nur unter der Bedingung gelten laſſen woll⸗ ten, wenn ſich auch die vermeinten Teſtamentserben anſchloͤſſen; nur mit beiden Theilen vereint, nicht einzeln mit jedem, wolle man un⸗ terhandeln. Als bald darauf die Deſcendenten des Jakob Schulze den angebotenen Vergleich verwarfen, und auf Herausgabe des gan⸗ zen Vermoͤgens beſtanden, ſah ſich der Maire und Municipalrath ungern gendthigt, vereint mit ihnen einen Proceß zu fuͤhren, der vor dem hieſigen Civil⸗Tribunal verhandelt ward. Das Erkennt⸗ niß deſſelben vom 18. Septbr. 1810 fiel fuͤr das Gymnaſium un⸗ erwartet guͤnſtig aus, indem die Deſcendenten von Jakob Schulze mit ihrer Forderung gaͤnzlich abgewieſen wurden, weil die Teſtatri⸗
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