Aufsatz 
Über Sophokleische Naturanschauung
Entstehung
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zwischen Lust und Schmerz aus in folgenden von Welcker a. a. O. S. 223 der Hermione zugewiesenen Versen:. e t, 1 XGHOS 74ο αινς(denn so, nicht brο, s. Dind. frg. Soph. in den angef. Poët. scen. 757, ist offenbar zu lesen. Schon Bothe sah das Richtige, s. Sophi. dram. Lips, 1806. T. II. S. 129, nur hätte er nicht orög schreiben sollen.) 20ν Gοφφ μμνν, 5mov 10 reνενꝙναχ τν π‚mððννον υε*. Jαννρυ⁴αςοασνι ν˙ονmν ᷣα d zo τ uνννeνν. So haben denn auch die Klagen über die Nichtigkeit alles menschlichen Strebens, die wir öfter bei Soplhio- kles hören,(Oedip. rex 1186, Ajax 125. Oed. Col. 1125. Ajax Locr. 6νοππςσ σινπmπεεεεαι μαα αάeη⁶ 1⁶- On, und ähnliche) nie den Charakter wilder Leidenschaftlichkeit, finsterer Verzweillung,. Auch bei Aeschylus übrigens ſinden sich solche tiekmelancholische Worte, unter ihnen das wunderbar erhabene Achills in den Phrygern, Dind. 241,αmηνέμςσονιαμι ιοοω, du bist vollbracht, Nachtwache meines Daseins-

32) Choëphor. 527 u. d. flg. 33) Chioëph. 99 4. 34) Pers. 81. 35), Supplic. 896, 511. 36) Sept. adv. The- bas 291. 37) s. eben d. v. 381. 38) Eum. 181. Zu vergleichen ist auch noch die kräftige Schilderung von dem Drachengewimmel, durch dessen Ausrottung Apis dem Argivischen Lande die grösste Wohlthat er- wiesen habe, Suppl. 264, ferner Fragm. 114, auch noch Eum. 128. u. Sept. vdv. Theb. 503. 39) Agam. 1258.

40) eben da 1224. 41) Sept. adv. Tlieb. 54.) Eum. 193. 43) Agam, 717 u. d. flg. V-

.. 1, 6:

44) s. Soph. Ajax 986. 0u,† 0 raâ*ς‿ᷣi ατον deνςι ϑενοο, ενςα ςπ Ʒταενε drννυοντπeέαννα συισιε r0ν αμνιμονπιασν; u. Philoct. 1436, vgl. auch frg. Soph. 163 von der sich verwandelnden Thetis; sie wurde zum Löwen, zur Schlange, zum Feuer und zum Wasser. Zwei Mal wird auch der Drachie als Bild für Feind- liches und Verhasstes von Sophocles gebraucht, s. Antigone v. 126 u. 532. Ausser den angeführten fanden sich übrigens bei Aschylus noch melrr Stellen, in denen des Löwen gedacht wurde, so auch ein von Löwen zerfleischter Büffel, s. Dind. Irg. 304, wie so oft in Darstellungen der alteren griechischen Kunst. S. ferner Agam. 827, Choeph. 937, wo Leon gleichbedeutend mit ous kür den Rachekampl. steht, u. Agam. 143, frg. 101. 104. 40.

45) Ueber den kleinen Raum in Europa, wo in jener Zeit noch Löwen sich fanden, S. Aristot. ge anim. hist. 1. VIII., 27, 6-. 1 4, 6,.

46) S. Aristot. polit. VII, 6; 10 υν He. 1αρꝙ*νᷣπά̈νοs, 100 εσιικιι 2ατd 1- röaς, ouro‿ς d,νροην

.. 7... 4, 1 ereνetον ναα ν ενννυνμοωννQ ⸗μüτοωιν d, vgl. Bernhardy, Grundriss der griechischen Literatur, Th. 1, S. 10 u. 11. 1

47) Vgl. Reisig zum Oed. Col. enarratio p. III, IV u. CX. und den Schol. zu v. 702.

48) Soph. Oed. Col. v. 661, 699 706; auch v. 1062 1068.

49) Electra v. 699 u. klg. Ein solcher Wettkampf wurde auch im Oenomaus geschildert, s. Dind. frg. Soph. 422.

50) Antigone 340, 350, 477. ,ειχ α 010α τ⁶GQ ZG·ͤ- orntroue Inate zuruornoenras, auch 291. Der windesschnellen Rosse bedient sich als eines Bildes der grössten Schnelligkeit der Dichter im Oedip. rex v. 466: s. auch frg. 727 bei Dindorf, Gο έ σσαάερειςι πυοοσ υνν oενμιομις ein Bild, das am Schönsten Iomer ausgeführt hat, s. II. 6, 506 514 u. 15, 263, vgl. Greverus über dielBilder bei Homer, 1831, S. 10.

51) Ajax 549. 52) Electra v. 25. 53) frg. Soph. bei Dindorf 587. Die Uebersetzung ist die Solgersche. 4 6 2. ic. 421, Agam. 1641, S d Theb. 461, frg. 330. 335, 336 eth, vi 1

54) Choëph. 1022, Supplic. 21, Agam.Sept. a neb. 461, frg. 330. 335, 336, Prometh. vinctus 1009.

55) Sept. adv. Thebas 392. 2.

56) Des IIirsches geschieht bei Sophocles Erwähnung Oed. Col, 1094, Trachin. 213, Ajax 178, frg. 110, Ele- ctra 568.* 3 4

57) Im Glancos Totnieus werden die wildgewordenen Pferde mit Wölfen verglichen, frg. 30; s. auch Agam.

258 u Suppl 760....

58) s. besonders die prächtige Stelle im Agamemnon v. 110 u. d. flg., bei Sophocles vornehmlich Antigone 999 u. s. f. 59) Pers. 206. 60) Choëph. 246, 61) Soph. Ajax 169, vgl. auch Antigone 103.

62) Supplic. 223, Prometh. vinctus 857 u. 8. w.

63) frg. Aesch. 123.

. 0 45 7-0s

64) Prometheus vinctus 1021, Prometl. solutus frg. 179. Vgl. ausserdem auch noch Suppl. 795, u. Agamemnon 49, 136(wo die Adler die arαeνοι ᷣννεέςι οπαχο genannt werden, wie auch Prometh, vinctus 1022) u. 138.

65) s. frg. Aesch. bei Dindorf 30. 66) Eumenid.,

... 1,.

67) Supplic. 349. Vgl. Soph. Trachin. 330 26,*Q 4μ⁴✕‿ά τ d††αᷣ ιρμαααν μασεᷣ iνς ρι ννυ

68) 8. Tlachin e,. 1071 u. 1075:. 2

69) Die eigenthümlichsten Bilder und Anschauungen aus dem Bereiche des ν⁷,ν ινπmουπσοᷣο(Anti-

oue 342) finden wir bei Sophocles Ajax 140, wo die Schüchternheit schön versinnlicht wird durch das Auge

Jon flüchtigen Taube, Trachin. 18, Electra 1041, wo auf die Vögel, namentlich auf die Störche, als Muster kind- licher Liebe Lingewiesen wird, vgl. auch Antigone 423, 2dτασυτ̈ͥe rir us br⁴*ο 65 19 6,7, 008 öran zersfc dvic*σσσν qςσνονν ενέ̈τ mQ̈ς. frg. 424, d5αεν mQ το ⁊τõũürενμιννε ϑεςο³οινιννε᷑ 8 7 6 4 2 A 4 7 441/ 59 17.1)* draν νοοσ αοννπ ferner OedireX 17: 04 ⁴⁸ 0* 11 ̈ ειν Gέωνονec, eben- da b. 176 zur Bexeichnung der Schnelligkeit, von der Nachtigall; Electra 107, 147, 1077, 1112, Trachin. 105 964.(bei Aeschyl. Agam. 1143 1147, 1290. Suppl. 59 68.)Den Wansch der Beflügelung:spriclht auch Sopholles einPaar Mal aus Oed. Col, 1081. frg. 423. 1 οιεμααν αεεος αmπεέτιας. Vgl. auch d. Aschyl. Frg. Arist. hist. anim. I. IX, c. 37.