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der Herausgabe des ersten Bandes 1868 bereits geschrieben waren,— das erste seit den„Sommergeschichten und Liedern“ bekannt,— in diesem Bande und den Nachträgen fehlen, gleich der letzten der Schneewittchen- Szenen(ebenda S. 219/21„(iemach der Königin“), die im vorgenannten Jahre vielleicht noch gar nicht vorhanden war. Dieses ein entschuldbarer Mangel, weil für sie, als sie endlich wohl in der V. Auflage der Gedichte 1875 erschien, in den Nachträgen nicht leicht ein Platz hatte ermittelt werden können.
Dabei finden sich hier vier Gedichte, die Storm am Ende nicht mehr berücksichtigt hat, einige wieder in einem Wortlaut, der später verändert wurde. Es darf eben nicht vergessen werden, daß der größere Teil im 1. Bande ein unveränderter Abdruck aus der vierten Auflage war, von da und aus den Nachträgen daher nur mit Vorsicht zitiert werden kann, davon abgeschen, daß in den„(iesammelten Schriften“ die Gedichte ver- schiedenen Ortes verstreut, keineswegs mit gleicher Macht die Lebens- melodie dieses Lyrikers anklingen lassen können wie die Einzelausgaben und gar die letzten, wo überall auf eine harmonisch abgestimmte Folge Rücksicht genommen wurde.
Diesem Mangel hat man in den„Sämmtlichen Werken“ begegnen wollen, der neuen Ausgabe, die 1898 erschien und an letzter Stelle am Ende des VIII. Bandes Storms Lyrik brachte, wie ein vorangestelltes Vorwort bemerkt,„nach der Einzelausgabe letzter Hand(1885)“. Eine nicht ganz einwandfreie Behauptung. Denn es hätten sonst„1864“(S. 264/5,„Ant- wort“(S. 265) und„Tiefe Schatten 5“(S. 265), ausgeschlossen oder nur in einem Anhang mitgeteilt werden dürfen, wie es mit„Cornus Suecica“ (S. 314) wirklich geschah, weil diese vier Gedichte blob in den Bänden der„Gesammelten Schriften“,(I. Band S. 151 S. 160; VII. Band S. 11) nicht aber, wie es jetzt den Anschein hat, in der zu Grunde gelegten Ausgabe enthalten sind. Wenn überdies„die neuen Fiedel-Lieder“ an das Ende gerückt und ihnen die ausführliche Einleitung aus den„Gesammelten Schriften“(VIII. Band S. 3/6) vorangestellt wurde, anstatt den gleichen Platz wie in der Vorlage und die wenigen Worte, die dort sich ſinden. zu wiederholen, so fällt dies weniger schwer ins Gewicht, weil in der Mitte des Bandes eine lange Vorrede eher gestört hätte als am Ende, für diese einleitenden Seiten selbst aber, falls die Lieder wie in der Ausgabe letzter Hand bloß mit einer kleinen Anmerkung wiedergegeben worden wären, sich nicht leicht mehr ein Platz gefunden hätte. Eine„Nachlese“(S. 314/317) reiht den schon im 17. Bande der ersten Gzesammt- Ausgabe mitseteilten Stücken zwei neue an.
Am Ende läßtt sich auch von dieser neuen Ausgabe nicht sagen, dass sie ohne jeden Fehler sei. Noch weniger darf man hoffen, es werde der Schaden bemerkt und beseitigt werden. Unterdes sind die„Sämmtlichen Werke“ öfters in unveränderter Gestalt neu aufgelegt worden, und so wird es wohl bleiben. Die Ausgabe letzter Hand behält immer noch ihren aus- schließlichen Wert.
Den Gedichten, die sie enthält, wird man vornehmlich die ganze Aufmerksamkeit widmen müssen. Da aber eine Anzahl von einmal ver- öffentlichten Versen, dort keine Aufnahme mehr fanden, môgen vorher diese zusammengestellt, was über sie sich ermitteln ließs, kurz berichtet werden. Es geschieht dies am besten in Form einer Ueberschau, die; den Inhalt der vorangegangenen Seiten noch eimnal zusammenſassend, ein


