Aufsatz 
Über die Gedichte Theodor Storms
Entstehung
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Duncker 1851) voraufgehenden Jahren Einzelnes in den vorerwähnten Volksbüchern Biernatzkis enthalten.

Nicht alle von diesen Gedichten sind mit dem vollen Namen des Verfassers bezeichnet. Ueberdies weichen einzelne in Inhalt und Form so sehr von Storms späterer Art ab, daß man sie ihm kaum zugesprochen hätte. Erst ein Vergleich mit den vorhandenen Manuskripten gab bündige Sicherheit. Es mag deshalb nicht unwichtig sein, einmal diese Gedichte in ihrer Gesammtheit anzuführen, weshalb die folgende Tabelle eingeschaltet wird, welche von allen mur die poetischen Beiträge Storms vereinigt, wobei bloß die in der Ausgäbe letzter Hand nicht mehr vorhandenen oder anders benannten eingehendere Berücksichtigung erfahren.(Wo es nicht besonders angemerkt wird, steht der volle Namen des Verfassers).

1844. S. 232. Die Herrgottskinder wie in dem Liederbuche S. 17/18, was den Gedanken nahe legt, daß jenes Ende 1843, also zugleich mit demVolksbuch erschien. Hier anonym.

1846.

§. 3.(Für das Januarkalenderblatt). Das Kind im Bette. Chne den Namen des Perlasdens; im ersten Manuskriptenbändchen Nieder- schrift vom 5. Januar 1837. §. 10.(Für den Mai). Kranzwinden. Ohne Autornamen; Niederschrift am gleichen Orte wie das vorige ohne Titel, mit der Notiz In Kiel(37)». Jedenfalls nicht vor Ostern 1837, weil Storm bis dahin in L.übeck sich aufhielt, vielmehr um Michaelis 1837 ge- schrieben im ersten Kieler Semester. S. 16.(Für den August). Vierzeiler ohne Titel, anonym. Wie munter die Achre sich regen. Wie fröhlich im Winde sie wehn! Sie hüpfen der Sichel entgegen, Lasst so ihr entgegen uns gehn. Im Manuskript nicht vorhanden, dennoch höchster Wahrschein- lichkeit nach von Storm, von dessen andern Gedichten aus dieser Periode es in seiner Art nicht sonderlich abweicht. Er hat über- dies alle übrigen Verse zum Kalenderteil beigesteuert, also wohl auch diese. 3

§. 25.(Für den Dezember). Weihnachten. Anonym. Das bekannte Weihnachtslied' der Gedichte(a. a. O. S. 7). S. 67/70. Schneewittchen, eine Märchen-Szene. Mit der Unterschrift:

Husum, im Februar 1845. Th. Storm. Soviel, als noch die Ge- sammelten Werke- Band J.(1868) S. 171/81 enthielten.

S. 111/113. Der Bau der Marienkirche zu Lübeck(eine Sage). Darunter: Lübeck 1837. Th. Storm. Dieses Datum bezieht sich auf eine Umarbeitung, welche das Gedicht um zwei Strophen am Ende verkürzte, als Storm den erwähnten Versuch bei der Redaktion des Musenalmanachs unternahm. Die erste Niederschrift es ist noch eine andere in dem Widmungsbändchen von Weihnach- ten 1836 erhalten gibt den 4. Nov. 1836 an, bei dem Umfang des Gedichtes wohl nur das Datum der Vollendung.

S§. 156. Im Frühling. Husum 1844. Th. Storm.(Später Eine Frühlings- nacht a. a. O. S. 84/85)