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Im Frühjahr deſſelben Jahres begab er ſich wieder nach Bath uns Bad und brachte, obgleich in ſchwachem Geſundheitszuſtande, einen leidlich freudigen Sommer in Northrepps bei Cromer zu. Er war weniger niedergeſchlagen, was er einer größeren Zuverſicht zuſchrieb, an der himmliſchen Erbſchaft Theil zu haben. Dieſe wird mir gewährt, ſagte er, durch die Liebe und Gnade meines Herrn, der für mich geſtorben iſt.“
An ſchönen Sommermorgen ſtand er oft um vier oder fünf Uhr auf und ging in ſein Arbeitszimmer, wo man ſeine Stimme eine oder zwei Stunden im inbrünſtigen Gebete hören konnte. Wenn man ihm darüber als gefährlich für ſeine Geſundheit Vorſtellungen machte, war ſeine Antwort:„Ich habe für Gebet nicht Zeit genug. Ich muß für Gebet noch mehr Zeit haben.“ Wie könnte ich es kürzer machen, antwortete er einſtmal,„ich konnte nicht aufhören.“ Nach einer ſchlechten Nacht drückte ſeine Gattin ihren Kummer über ſeine Schlafloſigkeit aus, worauf er erwiederte: ‚Ich hatte ſolche himm⸗ liſche Gedanken!“ Im Herbſt, obgleich er noch an die Luft gehen und ſich Bewegung machen konnte, wie er überhaupt gern auf ſeinem Pony ausritt mit der Flinte, oder ſeine Anpflanzungen beſuchte, ver⸗ rieth ſein Aeußeres zunehmende Schwäche und Beklemmung. Untaug⸗ lich für geiſtige Arbeit wie er war wurde er doch zu geiſtiger An⸗ ſtrengung aufgeregt, als er hörte, die Regierung träfe Anſtalten, um wichtige Veränderungen bezüglich der befreiten Sclaven auf Sierra Leone vorzunehmen, die ſofort nach Weſtindien verpflanzt werden ſollten. Sehr fürchtend, dieſe Maßregel möchte etwas wie zwangs⸗ weiſe Auswanderung ſein, machte er einen lebhaften Einwand gegen irgend welche Beeinträchtigung, ſogar Aufhebung jenes Syſtems der Erziehung und Heranbildung auf Sierra Leone, welches, wie es ihm ſchien, Ergebniſſe von äußerſter Wichtigkeit für den ganzen Continent von Afrika eben hervorzubringen begann.
Er verfaßte alſo eine lange und dringende Schrift an Lord Stanley, worin er jedes Argument anführte, um ihn zu überreden, dieſen Plan fallen zu laſſen. Die Anfertigung dieſes Schreibens koſtete ihm eine ſchmerzliche Anſtrengung, und war er in hohem Grade eifrig, ſie zu vollenden, in dem Glauben, es möchte die Regierung veranlaſſen, eine, wie ihm dünkte, ſchädliche Maßnahme aufzugeben. Er machte Anſtrengung über Anſtrengung, dieſe Schrift zu vollenden, oft begann er zu dictiren und ſank dann erſchöpft zurück inmitten eines Satzes; dann ermannte er ſich und verſuchte wieder, bis ſie
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