Aufsatz 
Sir Thomas Fowell Buxton, Baronet, ein Lebensbild aus England : 2. Theil
Entstehung
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das huldvolle Thun unſeres allbarmherzigen Vaters; fügen wir uns in friedlichſter Weiſe. Er bemerkte ſeinem Sohne, daß er ſich ſchlimmer glaube und ſtark vermuthe, ſein rechter Arm mit der Hand ſeien ge⸗ lähmt. Von dieſem Gedanken verſuchte ſein Sohn ihn abzulenken und ſagte ihm unter Andern: Ich bin überzeugt, du brauchſt nicht bange zu ſein. Ach nein, erwiederte er mit großem Nachdruck, 'ich bin nicht bange. Ob zum Leben oder zum Tode, ich bin nicht bange. Ich hoffe, dieß iſt keine Anmaßung; ich habe Vertrauen. In ſeiner Krankheit dankte er Gott, daß er ihn demüthig und ergeben ſein ließ. Wenn man ihn bedauerte, daß er ſeinen geröhn⸗ lichen Beſchäftigungen nicht nachgehen könnte, war ſeine Antwort: Ich kann ſagen, daß ich es nicht ſchmerzlich fühle. Da iſt kein Gefühl in meiner ganzen Seele oder in meinem ganzen Leibe, glaube ich, das irgend einer Heimſuchung Gottes widerſtrebt kein Murren oder Keifen darüber. Seine eigenen Leiden ließen ihn tief diejenigen Anderer mitempfinden. Als man ihn einſt bei Nacht fragte, warum er ſo ſchwer ſeufzte, verſetzte er: Wegen der Leiden, die es in dieſer Welt gibt. Dankſagungen und Dankgebete ſchwebten immer auf ſeinen Lippen. Bei einer Gelegenheit rief er mit großer Inbrunſt aus: O Herr, von ganzer Seele danke ich Dir, daß Du anſtatt Wohl⸗ behagen, Gedeihen und der beſten Dinge dieſer Welt dieſe Krankheit geſandt haſt. Hierauf betete er ernſtlich, daß die in himmliſche Dinge ihm gewährte Einſicht nie verdunkelt werde oder vor ſeinen Blicken verſchwinde, daß er immer nach ihnen ſich ſehnen, ſeine ganze Seele, ſein ganzes Gemüth und ſeine ganze Kraft dem Herrn, der mit ihm Erbarmen gehabt, hingeben möge.

Bei einer Anſpielung auf ſeine wohlthätigen Anſtrengungen ſagte er: Es iſt Alles die Güte des Herrn. O, daß ich nur zum niedrigſten Platze im Himmel zugelaſſen würde.

Im Anfang des Januar 1844 begann ſeine Geſundheit ſich zu beſſern und er erhob ſich für einige Zeit aus dem Zuſtande der Schwäche, in die er gefallen war. Bald nach ſeiner Erholung machten ihm zwei Briefe, wovon der eine auf Weiſung des Prinzen Albert an ihn gerichtet war, große Freude durch die Nachricht, daß die Regierung zur Unterdrückung des Sclavenhandels beabſichtigte, das Geſchwader an der Afrikaniſchen Küſte zu verſtärken. Zu gleicher Zeit hörte er, daß die Regierung den Entſchluß an den Tag legte, den durch Sclaven gewonnenen Zucker in England nicht zuzulaſſen. Wahr⸗ haftig, ſchreibt er, dieß ſind Urſachen unausſprechlichen Dankes.