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5) Das Zeugniss§. 121 ist ganz zusammengesetzt aus§. 116 f.] d. h. es stimmt da- mit ganz überein.
Xdoug ist Correctur von Reiske, es findet sich indess auch in meinem Urbin., aber nicht in II, K,, wie Hr. Westermann nach Bekkers Varianten glauben musste, sondern II, wel- chen Codex mir Hr. Dr. Heyse nicht blos für die Midiana noch einmal, sondern auch für an- dere Reden zum erstenmal verglichen hat, giebt„ions, und, wie mir Hr. Dr. Dübner schreibt, fehlt in Kund r dies Zeugniss. Für richtig aber habe ich nicht, wohl auch nicht Buttmann, den Namen gehalten, sondern nur wegen der Autorität der Handschriften aufgenommen. leh halte es vielmehr für die noch übrige Endung eines Namens wie Aorldoον. Den Namen Aoxlados weisst Keil Analect. p. 76 und 247 nach.
i nach ²6ονν streicht mit Schäfer und der Zürcher Ausgabe Hr. Werstermann. Ich halte es zwar auch für Repetition der vorhergehenden Sylbe, habe es aber doch blos eingeklam- mert, weil es mit Ausnahme meines Vind. 4 alle(?) Handschriften haben und zur Noth mit 2is ν Sο verbunden werden könnte:„zu welcher Zeit die Eisangelie, die in den Senat gebrachte, gegen Aristarch gegeben worden ist.“
ink ist zwar nicht fehlerhaft, aber«acd wäre doch den Attikern gebräuchlicher.] Reiske Ind. s. v. Tro erklärt„De Aristarcho, betreffend, belangend.“
roũrοναάν,τν νενννεέeeddεα schreibt Westermann mit der Zürcher Ausgabe,„optimis et plurimis lihris confirmatum,“ statt auroũ, welches eine lästige Wiederholung ist.) Gerade weil mir aur neben uroνεοαlα eine leere Tautologie zu seyn schien, folgte ich lieber dem Vind. 6, als dem—₰% die sonst viel übereinstimmen. Dazu kommen noch meine Codd. Vind. 4, Urbin. und die Anderer. Ich gestehe aber zugleich, dass mir bei einer Variante wie uror und vroy die Autorität der Handschriften weniger ein Motiv ist, als der Sinn und andere Gründe.
do vor&ανρερρσάαεα streicht W. aus, ich klammerte es, als aus dem vorhergehenden wie- derholt, ein.
Aber alle diese kritischen Schwierigkeiten sind auf das Urtheil über Aechtheit oder Un- ächtheit der Urkunden durchaus ohne einigen Einfluss. Das Einzige, was Hr. Westermann gegen die Sprache erinnern kann, ist, dass ihm dεονν doοεααeνοοσ ⁵υα spätere Gräcität zu seyn scheint. Sieh dagegen jetzt Franke in obiger Schrift p. 14. In der Bitte liegt immer auch die Absieht, zu suchen, wie man etwas erhalten und bewirken könne. Daher kann auch dmw nach den Verbis des Bittens stehen. Plat. Rpb. VI p. 488 C: ds ¼ ug l⁴* παἀνα rooũνdæ, ooε de †σασι τ οποᷣον ενεετοσειν bittend und alles thuend, damit er ihnen das Steuer überlasse. Dies macht den Uebergang zu der bei Späteren nicht ganz selten vor- kommenden Construction mit iα, wie Apollod. Bibl. I, 9,§. 15: pr*σαατο a MOlοαν, la, ôrαe doôuros ue⁴0ꝙτρsεvaν, dοννεν oννιοαάηνο. Daher bei Plutarch und Andern να nach rεεισ.
6) Das Zeugniss§. 168 ist aus§. 167 genommen.] Nach der andern Ansicht sa gen wir, es stimmt überein mit dem, was es beweisen soll.


