Sitzung eingetreten war, während die andern Pylagoren weggegangen waren, Schrie einer der Amphissenser auf u. s. W.*.
Waren aber alle Pylagoren bei dieser Sitzung, in welcher der erste Beschluss, das heilige Land zu umgehn, gefasst wurde, abwesend und auch Aeschines nach seinem Vortrag wieder hinausgegangen(Ctes.§. 122), so passt das erste Amphiktyonendecret nicht zu Coron.§. 154. Und da es zu keiner andern Veranlassung passen kann, so muss man diese Urkunde für erfunden erklären.
Wir wenden uns zu der andern Hauptstelle. Dem. Cor.§. 151: T6 Aν τααοων Kdrrrqos
„—— 1 e 6 3„— aτιιινν ꝙτονσν ⁴d†zενε⁶᷑ναιν*mQκάαωνε ςσασdeν. 0 o0 1εν oννα ⁷ον ον ενι⁶ννπταες ⁶εεέν εꝓοοοn elg TM„
2rιισσν υνάαeᷣά⁷ π τεν esπmσο ε Ipe⁴νeνν εeυeοων oνε acνν⁸eυηνα νααςσνέμνο.
Weil in dem zu dieser Stelle gegebenen Amphiktyonendecret fεον Tud³αeᷣ steht, woll- ten Böckh und Andere dieses Datum in 6υονσσ¶ ννdæ= ändern. Dagegen war erinnert wor- den, dass dies dem Strabo zufolge(IX, 3, 7) uerorww heissen müsste. Mit Unrecht. Denn man sehe jetzt die angeführten Inschriften bei Curtius Nr. 40 ff., wo in drei Inschriften IIulalae drναοννυ vorkommt. Dennoch schien mir diese Aenderung mehr erwünscht, als ge- gründet, ich wollte daher der Sache lieber durch Erklärung zu Hülfe kommen, und setzte ein Comma nicht wie bisher hinter æxoονe, Sondern hinter Iulix, indem ich oi uν νr 1,O0„ 0i ν 1⁵tes mit elo T Ʒ&υιαοσισσσν οναͤx verband und für die kleine Sperrung odεeν εεοονσν mehr als ein Beispiel bereit hatte. Auch konnte ich mich nicht überzeugen, dass Demosthenes eis mit ær verwechselt hätte. So gewann ich, dass noch im Frühjahr, auf der ausserordent- lichen Amphiktyonenversammlung, das Decret gefasst wurde, dass dem Philipp der Feldzug gegen die Amphissenser übertragen werden sollte. Wenn ich aber bedenke, 1) dass auch Demosthenes in dieser Stelle den Feldzug gegen die Amphissenser nach dem des Kottyphus dem Philippus übertragen lässt, 2) dass der Beschluss im Frühjahr nur eventuell seyn könnte, falls die Amphissenser dem Auferlegten seiner Zeit nicht nachgekommen seyn wür- den, und dass diese wesentliche Bedingung im Decret nicht fehlen dürfte, 3) dass ent ⁊ν Dianror npeu yoy zunächst nicht heisst„Philipp zum Feldherrn machen“; wenn ich dies alles bedenke, so muss ich-Franke danken, dass er mit guten Beispielen an den Gebrauch von eis auf eine zukünftige Zeit erinnert hat. Dann sagt aber des Demosthenes und Aeschines Erzählung, dass Philipp auf der Herbstpyläa zum Feldherrn gewählt worden ist. Damit aber, dass mir mein auf die eben behandelte Stelle gegründeter Stütztpunkt genommen
*) Richtig erinnert Franke gegen Böhnecke p. 500, dass Aeschin. ib.§. 116 80Gεꝓρεεροο αα nicht vom blosen Vorhaben zu verstehen sey. So hatte ich es auch nicht verstanden, wenn ich a. a. St. sagte:„von einer noch nicht vollendeten Sache.“ Hiermit wollte ich sagen, dass die Amphissenser den eingebrachten Beschluss nicht durchsetzten.


