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Nr. 233 als römische Einrichtung wahrscheinlich gemacht. Es kann also von diesen spätern Amphiktyonendecreten für oder gegen die frühern nichts gefolgert werden. Wohl aber würde ich jetzt nach reichlicher fliessenden Ouellen in Abschn. IV manches anders schreiben als vor fünf Jahren. Welche Beweise also Franke von der Form dieser Decrete hernimmt, kann ich nicht gelten lassen, und glaube auch nicht, dass Franke Recht hat, wenn er diesen spätern Inschriften für vorliegende Untersuchung mehr Gewicht beilegt als dem von mir angeführten Herodot, wozu ich noch Strabo IX, 3, 17 fügen will. Dagegen brachten mich Franke's andere Gründe dazu, dass ich seinem Endresultate beistimmen muss.
Nämlich, um gleich an diese Bemerkung über die Amphiktyoneninschriften anzuknüpfen, so zeigt die von mir Abschn. IV, P. 16 angeführte Inschrift Nr. 1689 b durch ihr wiederholtes 20oEs Tois isονμνμωσσ ετα ole dA νοοο⁸⁹ unwidersprechlich, dass das im erstern Amphiktyonen- decret bei Demosthenes Coron.§. 154 60oge Tolc ITo*³xαy⁴οοσα νœχα—ofg etc. wohl recht seyn könnte. Es nöthigt mich aber die natürlichste Auffassung von der Stelle Aeschin. Ctes.§. 117 unter Tον dν ναeν⁴d ον uεεσαιννϑν nicht die atheniensischen, wie ich früher that, sondern alle andere Pylagoren zu verstehen, weil uε εϊεσιwν nicht heisst„abwesend“, sondern „Weggegangen.“ Die zwei übrigen attischen Pylagoren aber ausser Aeschines und der Hieromnemon waren nicht Weggegangen, sondern gar nicht gekommen in die Versammlung. Denn der Hieromnemon Diognetus und der Pylagore Midias waren krank, und Aeschines hätte, wenn er Athenienser, d. h. den einen noch übrigen attischen Pylagoren Thrasykles, gemeint hätte, Ooœνεeνν⁹ sagen müssen, wie Böhneke richtig bemerkt hat p. 500, wo sich überhaupt über die vorliegende Stelle treffliche Bemerkungen finden. Auch kann es nicht gut heissen„auf andere Meinung gebracht“, wie Bremi und Westermann wollen, da, was ebenfalls Böhneke bemerkt, die Zuhörer doch nicht schon durch den Anfang der Rede des Aeschines umgestimmt worden sind, und nicht sehr weit davon§. 122 za³ uεετεεέαστσνν TO rεοοov im eigentlichen Sinne steht. Die ganze schwierige Stelle, deren verschiedene Er- klärungen Herr Franke mit Genauigkeit behandelt, lautet so§. 117: Aoxou⁴εov 0 uOν νέιε X⁴—ππνσονμιεεοιν εασσ 1ε21ν00Tog A19 70 Gνννεμ6οοᷣ τω õðMO²⁷ ν IIulαν⁴ερσν uενεεαστασταν d να Sonoæꝝ Ti duσοσενωων etc. Um das Hysteronproteron zu vermeiden, will Franke iν ο Gννέινν streichen und leεννννυo vom Eingehn der Rede verstehn. Allein das von allen Iland- schriften Bewahrte hier zu streichen, kann ich nicht billigen, lieber würde ich e⸗ 70 Gb- doiov schreibend es mit uεέςσεινηαεοιν oder l T ννεκοοο mit dναςροσαs verbinden„in die Sitzung hinein schreiend“ wie man sagt eis ol⁵lods Jéyewv, und Aeschin. Ctes.§. 45: eig T6 6orlevrνοr deνανννννᷣ. Auch führt Franke kein Beispiel an, wo eisεοννκσα so ohne Beisatz in diesem metaphorischen Sinne gebraucht wäre. Endlich geht kurz vorher 6&4e» 18 10 νέοον ν eime:v. Ich hielt aber und halte jenes für kein Hysteronproteron, schon wegen der Verschiedenheit der Tempora, es steht das Participium(Praesentis et) Imperfecti mit dem Participium(Perfecti et) Plusquamperfecti Zzusammen, und nat knüpft eine Steige- rung an. Ich übersetze: Als ich aber zu reden anfing, auch schon sehr bereitwillig in die


