Aufsatz 
a) Vergleich durch Zahlen zwischen Sonst und Jetzt der Schule. (Veranlaßt durch bekannte Beziehung im November 1847.) b) Ein Philosoph und das heutige Volksschulwesen. c) Das offene Geheimnis des Wormser Schulwesens und dessen Kritik. d) Schwierigkeiten des Wormser Schulwesens. (Aus einem Briefe.)
Entstehung
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innere Lautveränderung, als auch durch Vor⸗ und Nachſylben. Betrachten der wichtigſten Vor⸗ und Nachſylben nach ihrer Bedeutung. Feſtſtellen des Dingbegriffes(Hauptwort); Aufſuchen von Thätigkeiten an genannten Dingenz Feſtſtellen des Thätigkeitsbegriffes(Zeit⸗ wort); Eigenſchaften der Dinge; Eigenſchaftsbegriff(Beiwort). Wortverbindungen, nämlich: Betrachten der Satzverhältniſſe; Beziehungsform. Der Satz als Gedankenaus⸗ druck; Zahl⸗ und Perſonenverhältniß des Dingbegriffes, ſowie das Zeitverhältniß(Haupt⸗ zeiten) und Ausſageverhältniß der Thätigkeit. Bilden von Sätzen, zu denen die Thätig⸗ keit gegeben iſt. Zerlegen geleſener Sätze zum gründlichen Auffaſſen des ausgedrückten Gedankens; orthographiſch richtiges Niederſchreiben dictirter Sätze in Hinſicht auf Abſtam⸗ mung der Wörter und auf die Biegungsendungen. Erweitern des Satzverhältniſſes; Erweitern eines Wortes zu einem Nebenſatze. 5

5. Geſang. Singen einſtimmiger Liedchen nach dem Gehöre zur Bildung der Stimme.

Dritte Klaſſe. Klaſſenlehrer: Hr. Leip.

1. Zahlenlehre. Bilden der Zahlen durch Zuſammenzählen, Abzählen und Vervielfachen(bis 10,000) und Meſſen mit Einern, Zehnern und Hundertern, 4 St. w.

2. Formenlehre. Der Punkt, die Linie, die Lagen derſelben und deren Rich⸗ tungen zu einander; Verbindung der Linien mit einander und Kenntniß der daraus ent⸗ ſtehenden Winkel hinſichtlich ihrer Größe. 1 St.

3. Leſen. Leſen mit beſonderer Rückſicht auf reine Ausſprache und Fertigkeit; Leſen mit Rückſicht auf Verſtändniß des Inhaltes(logiſches Leſen). 6 St. w.

4. Deutſche Sprache. Wortbildung und Kenntniß der Haupt⸗, Zeit⸗ und Beiwörter; Entwickelung der Hauptbeſtandtheile des einfachen ausgebildeten Satzes; Kennt⸗ niß der Zahl⸗, Zeit⸗ und Sprechformen; Betrachtung der in dem ausgebildeten Satze vorkommenden übrigen Wortarten. Flexionen, inzwiſchen vielfache Uebungen im Recht⸗ ſchreiben. 4 St.

5. Schönſchreiben. Schreiben der Buchſtaben des kleinen und großen Alpha⸗ bets auf Papier; Verbinden der Buchſtaben zu Wörtern. 4 St.

6. Erdbeſchreibung. Kenntniß der Erde in Bezug auf ihre Geſtalt, Bewe⸗ gungen und Folgen derſelben, Beſtandtheile ihrer Oberfläche und Kenntniß der Himmels⸗ gegenden, Heimathskunde, Benennung der Erhöhungen und Vertiefungen des Landes und der Gewäſſer. 1 St.