Aufsatz 
1. Der Tag von Sedan und die Schlacht bei Leipzig. (Festrede am 2. Sept. 1895.) 2. Ansprache am 18. Januar 1896
Entstehung
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20. Dsgl. vom 9. Januar 1896 S. 81, bzw. Min.⸗Erlaß vom 24. Dez. pr.(U. II. 2972), btr. die Ablegung der Prüfung vor einer Königl. Prüfungskommiſſion für Einjährig⸗Freiwillige ſeitens eines Schülers der Unterſekunda.

21. Dsgl. vom 15. Januar S. 181, btr. den naturwiſſenſchaftlichen Ferienkurſus(vom 9. bis 22. April) in Göttingen.

22. Dsgl. vom 12. Febr. S. 441, bzw. Min.⸗Erlaß vom 14. Jan.(U. II. 2957), btr. Steno⸗ graphen⸗Vereine von Schülern.

III. Chronik der Schule.

a) Perſonalnachrichten.

1. Durch Verf. des Königl. Prov.⸗Schulkollegiums vom 5. April 1895 S. 1771 wurde der Ober⸗ lehrer Ludw. Zobel nach einjähriger verdienſtlicher Wirkſamkeit an unſerer Anſtalt an das Königl. Gymnaſium zu Wiesbaden verſetzt.

2. Durch Verf. vom 6. April S. 2268 wurde an deſſen Stelle der Oberlehrer Prof. Dr. Ludwig Lahmeyer von dem Stifts⸗Gymnaſium zu Roßleben an das hieſige Gymnaſium berufen.

Profeſſor Dr. Ludwig Lahmeyer, geb. in Hannover am 23. März 1855, evangeliſch, ſtudierte von

Oſtern 1874 1879 klaſſiſche Philologie und Deutſch in Göttingen, Leipzig und Kiel. Nachdem er am 13. Juli

1879 die Prüfung pro facultate docendi beſtanden hatte, begann er im Auguſt dieſes Jahres ſein Probejahr am

Friedrichs⸗Gymnaſium in Caſſel und war von Michaelis ab als Hülfslehrer daſelbſt beſchäftigt. Im Dezember

1879 erwarb er ſich die Doktorwürde auf Grund ſeiner Diſſertation: De apodotico qui dicitur in carminibus

Homericis usu. Am 1. Juli 1883 wurde er als Lehrer am Friedrichs⸗Gymnaſium angeſtellt. Am 1. April 1885

kam er an das Königliche Gymnaſium in Zeitz, von wo er am 1. April 1889 als Oberlehrer an die Kloſter⸗

ſchule in Roßleben berufen wurde. Nachdem er daſelbſt am 12. Auguſt 1891 das PrädikatProfeſſor erhalten hatte, wurde er Oſtern 1895 als Oberlehrer an das Königliche Gymnaſium in Fulda verſetzt.

3. Durch Verf. vom 20. April S. 2542 wurde der von dem Kuratorium des ſtädt. Realpro⸗ gymnaſiums als Zeichenlehrer berufene Oskar Pavel auch mit der Erteilung des Zeichenunterrichts am Königl. Gymnaſium(unter dem Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs) bis auf Weiteres betraut. Dem mit dem 1. April 1895 nach 44jähriger verdienſtlicher Thätigkeit an unſerer Anſtalt in Ruheſtand verſetzten Zeichenlehrer Binder wurde laut Verf. vom 7. Mai S. 3312 aus dem Gnadenpenſionsfonds eine laufende Unterſtützung von jährlich 600 Mk. zunächſt auf 5 Jahre bewilligt.

4. Durch Verf. vom 20. April S. 2546 wurde genehmigt, daß der evang. Religionsunterricht in der oberſten Abteilung(Prima und Oberſekunda) dem zweiten evangel. Pfarrer Herrn Ruhl, in den Klaſſen Sexta bis Unterſekunda einſchl. aber dem Oberlehrer Prof. Dr. Lahmeyer übertragen werde.

5. Durch dieſelbe Verfügung wurde der ſeither halbbeſoldete wiſſ. Hülfslehrer Marxhauſen gegen eine Remuneration von monatlich 125 M. zunächſt proviſoriſch für die Zeit vom 1. April bis zum 1. Oktober und ſodann auch weiter für das Winterſemeſter als vollbeſchäftigter Hülfslehrer beauftragt.

6. Durch Verf. vom 4. Oktober S. 6740 wurde der ſeit dem 3. Sept. an typhöſem Fieber er⸗ krankte Geſanglehrer(ſeit Oſt. 1871) und Rendant der Gymnaſialkaſſe(ſeit Mich. 1874) Kantor Joh.

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