Aufsatz 
1. Der Tag von Sedan und die Schlacht bei Leipzig. (Festrede am 2. Sept. 1895.) 2. Ansprache am 18. Januar 1896
Entstehung
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Deutſchlands Zukunft und die Liebe zum deutſchen Volke als Erbteil ſeiner edlen, unvergeßlichen Mutter, der Königin Luiſe, von Jugend auf lebte, der dann, als er im Alter von 63 Jahren unerwartet auf Preußens Thron berufen wurde, mit ſeinem ruhig klaren Blicke ſich hohe Ziele ſetzte und für die Ausführung ſeiner Pläne ſich ſtets mit weiſem Herrſcherblick die rechten Helfer zu wählen verſtand, ohne ihn hätten die mili täriſchen wie die ſtaatsmänniſchen Verdienſte der Männer, denen wir mit Recht an den wunderbaren Erfolgen einen hervorragenden Anteil zuſchreiben, nicht hervortreten und zur Geltung kommen können. König Wilhelm war der Grund, der Rückhalt und die Seele für ihre Wirkſamkeit.

Darum Ehre allen, die in hervorragender Weiſe an dem großen Werke der Einigung Deutſchlands mitgeholfen, Ehre aber ganz beſonders Kaiſer Wilhelm I., dem Begründer des neuen deutſchen Reiches, und ſeinen Paladinen! Fünfundzwanzig Jahre beſteht es nun bereits in Ehre, Macht und Größe und in Anſehen bei Freund und Feind. Möge es weiter blühen und gedeihen wie ſeither bis in die

fernſten Zeiten! E. G.