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der Cephalopoden und Chitonen“.(siehe Zoologische Jahrbücher Supplementbd. VI, Heft 2, 1904.) Am 4. März 1904 bestand er in Marburg die Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen und leistete hierauf das Seminarjahr an der Klinger-Oberrealschule und das Probejahr an der Sachsenhäuser Oberrealschule in Frankfurt a. W. ab. Ostern 1906 erfolgte seine Anstellung als Oberlehrer in Solingen, wo er am Reformgymnasium und der Realschule bis Ostern 1911 tälig war. Zu dieser Zeit wurde er als Oberlehrer nach Frankfurf a. M. berufen und war 1911— 12 als Aushilfsoberlehrer an der Klinger-Oberrealschule und HelmholtzRealschule tätig. Ostern 1912 frat er in das Lehrerkollegium der Helmholfz-Realschule ein.
Heinrich Wilhelm Sries, geboren am 5. August 1872 zu Barmen, besuchte die Bürgerschule zu Elberfeld und von 1889— 1892 das Lehrerseminar zu Kempen(Rheinland). 1892 erfolgte seine provisorische und nach Ablegung der zweiten Lehrerprüfung 1894 die definitive Anstellung zu Cronenberg bei Elberfeld; 1895 wurde er an die Marienschule zu Elberfeld berufen. 1900 bestand er in Coblenz die Prüfung für Lehrer an Mittelschulen (Mathematik und Nafurwissenschaften), 1901 die Rektorprüfung und wurde am 1. April 1905 mit der Verwaltung der an die Musterschule angegliederten Vorschulklasse beauftragt. Als Ostern 1911 diese Vorschulklasse mit der Helmholtz Realschule verbunden wurde, ging er mit ihr an die Hierderschule über. Ostern 1912 wurde er an die fielmholtz-Realschule versetzt und für Michaelis 1912 zum Rekfor der Coldsteinschule gewählt.
Philipp Müller wurde am 10. Januar 1875 zu Frankfurt a. M. geboren. Er erhielt einen Sjährigen Miftelschulunterricht(Souchayschule). Sodann besuchte er die Klingerschule zu Frankfurt a. M. und das Seminar zu Ulsingen. In seiner ersten Stelle als Lehrer zuù Dieden- bergen war er d Jahre fätig. Von hier aus kam er 1897 als Lehrer an die Gutfleutschule nach Frankfurt a. M., von wo er nach löjähriger Tätigkeit, Ostern 1910, an die Musterschule über— ging. Ostern 1912 frat er an die Helmholtz-Realschule über, da die überzähligen Vorklassen an der Musterschule aufgelöst wurden.
Adolf Lucas, geboren am 10. Mai 1880 zu Boppard, erhielt seine Ausbildung zum Lehrerberufe in der Präparande und dem Seminare seiner Vaterstadt. Nach Enflassung aus dem Seminare(1900) war derselbe in verschiedenen Orten des Rheinlands(Zell, pPeterswald, Ravengiersburg, Liebshausen, Boppard) lätig. Zwischendurch genügte er seiner einjährigen Militärpflicht beim Inf.-Reg. Nr. 161 in Trier. Die II. Lehrerpriifung wurde 1903 in Boppard abgelegt. Seit 1906 steht derselbe im Schuldienste der Stadt Frankfurt a. M. und war, bis zur Berufung an die Helmholtz-Realschule(1. 10. 1912), an der Karmeliter- bezw. Rudolf- Schule angestellt.
Am 14. Mai fand der Maiausflug der Helmholtzschule statt. Die Ouintaner und Sex- taner wanderten mit ihren Klassenlehrern von Hofheim aus nach dem Lorsbacher Kopf und Gimbacher Hof und führten Kriegs- und Jugendspiele dabei aus. Die Vorschüler unter- nahmen unter Pührung ihrer Klassenlehrer einen Ausflug nach Wilhelmsbad.
Am 23. Mai fiel der Unterricht wegen der Festlichkeiten zur Einweihung des Ost- hafens nach der 3. Unterrichtsstunde aus.
Am 14. Juni besuchten die Schüler aller Klassen gemeinsam die Beduinen-Ausstellung im zoologischen Garten.
Am 3. Juli unterzog der Königliche Provinzialschulrat, Herr Geheimrat Dr. Kaiser die Anstalt einer Revision, besichtigte die Schulräume und Schuleinrichtungen und wohnte dem Unterricht aller Lehrer bei.
Am 19. August hatten unsere Schüler die Freude, unsern Kaiser auf der Durch— fahrt nach dem Osthafen bei der Spalierbildung zu begrüßen. Der Unterricht fiel an diesem Tage nach der 2. Unterrichtsstunde aus.
Am 26. August besuchten die Quintaner und Sextaner unter Leitung des Herrn Ober— lehrer Dr. Schweikart die Aquarien- und Terrarien-Ausstellung und brachten daraus manche Anregung zur Beobachtung und Pflege unserer kleinen Aquarien und Terrarien mit, die wir in den Schulzimmern und auf den Korridoren eingerichtet haben.
Zum Sedanfest fand am 2. September in der Aula eine Schulfeier statt, bei der die Schüler sangen und deklamierten und der Leiter der Schule in einer Ansprache die Be— deutung des Tages den Schülern nahezubringen suchte.
Am Schluß des Sommerhalbjahres verließ uns Herr Fries, um einer Berufung als Rektor der Goldsteinschule in Frankfurt a. M. zu folgen. Schon nach der kurzen Zeit seiner Wirksamkeit an der Helmholtz-Realschule konnte Herr Fries auf reichen Erfolg zurück-


