1919, ohne jedoch an dieſelbe zurückzukehren. Am 1. 4. 1919 erhielt er eine Oberlehrerſtelle an der Oberrealſchule in Siegen, wo er bis jetzt wirkt.
14. Hermann Behnken wurde am 8. Auguſt 1885 in Cappel, Kr. Lehe, geboren. Er ging Michaelis 1905 vom Seminar in Stade ab und genügte ſeiner Militärpflicht als Einj.⸗ Freiw beim Inf.⸗Rgt. Nr. 92 in Braunſchweig.
arauf war er an drei Volksſchulen im Regie⸗ rungsbezirk Stade tätig, bis er Michaelis 1910 durch Vermittlung der Königl. Regierung in Stade als Lehrer und Organiſt bei der Kaiſer⸗ lichen Marine in Curhafen angeſtellt wurde. Als Elementarlehrer Oſtern 1913 an die Real⸗ ſchule in Bad Wildungen berufen, war er hier bis zum Ausbruch des Weltkrieges tätig. Bei Beginn desſelben zum Heeresdienſt eingezogen, fand er den Heldentod bei Haut le Bas weſt⸗ lich Lille am 23. Oktober 1914.
15. Friedrich Waga wurde am 16. März 1885 zu Zieſar(Prov. Sachſen, Kreis Jerichow 1) geboren. Seine höhere Schulbil⸗ dung empfing er auf dem Stadtgymnaſium in Halle a. S. und auf dem Gymnaſium Erneſti⸗ num in Gotha, woſelbſt er am 13. März 1903 die Reifeprüfung beſtand. Auf den Univerſitäten Halle a. S., München und Marburg a. L. wid⸗ mete er ſich germaniſtiſchen, hiſtoriſchen und theo⸗ logiſchen Studien. Er wurde im Winter⸗Se⸗ meſter 1909 in der philoſophiſchen Fakultät der Univerſität Marburg a. L. zum Dr. phil. promo⸗ viert. Das Staatsexamen beſtand er an der⸗ eelben Univerſität am 12. Nov. 1910. Nach
bleiſtung des Seminarjahres am Königl. Gym⸗ naſium in Hersfeld und des Probejahres an der Realſchule in Diez a. L. war er als wiſſen⸗ ſchaftlicher Hilfslehrer an der letztgenannten Anſtalt, am Kaiſerin⸗Friedrich⸗Gymnaſium in Homberg v. d. H. und ſeit Herbſt 1913 an der Realſchule in Bad Wildungen tätig. Am 1. April 1914 wurde er als Oberlehrer(ſetzt Studienrat) bei derſelben feſtangeſtellt.
16. Friedrich Koſſack wurde am 9. April 1888 in Metz(Lothringen) geboren. Er beſtand im Januar 1908 die 1. Lehrerprüfung in Neu⸗Ruppin(Provinz Brandenburg) und wurde am 1. April 1908 Lehrer und Organiſt an der einklaſſigen Schule in Kerzlin, Kreis Ruppin. Nach abgelegter 2. Prüfung wurde er
in den Lehrerbildungsdienſt berufen. Er war zunächſt zwei Jahre an der Präparandenanſtalt des Königlichen Lehrerſeminars zu Kyritz als Präparandenlehrer tätig und darauf während 2 ½ Jahren in gleicher Stellung in Cottbus. Dann trat er als Elementarlehrer an der Real⸗ ſchule in Bad Wildungen ein, der er bis Herbſt 1917 angehörte. Am 1. 10. 1917 nahm er eine ähnliche Stelle an der Oberrealſchule in Oldesloe (Holſtein) an.
17. Otto Dahms wurde am 12. März 1889 zu Cüſtrin geboren, beſuchte dort Mittel⸗ ſchule und Gymnaſium, dann Präparande und Seminar zu Altdöbern N.⸗L., wo er Oſtern 1910 die Abgangsprüfung beſtand. Im Oktober 1912 legte er in Neuzelle die zweite Lehrer⸗ prüfung ab. Von April bis November 1913 beſuchte er die Landesturnanſtalt zu Spandau und beſtand dort die Turn⸗, Schwimm⸗ und Ruderlehrerprüfung. Er war ſeit März 1910 an den Volksſchulen zu Dobriſtroh N.⸗L., Zſchipkau N.⸗L. und Grube Marga N.⸗L. tätig. Im Auguſt 1914 wurde er zum Herresdienſt eingezogen und nahm an den Kämpfen gegen Frankreich und Serbien teil. Nach mehrmaligen Verwundungen wurde er im Auguſt 1916 als kriegsunbrauchbar entlaſſen. Seit Oktober 1917 iſt er an der Realſchule zu Bad Wildungen als Turn⸗ und Geſangslehrer(Oberſchullehrer) an⸗ geſtellt.
18. Otto Reichmann, geb. am 1. Ok⸗ tober 1888 zu Todenhauſen Kreis Ziegenhain, beſuchte die Oberrealſchule zu Marburg a. L. und ſtudierte in Marburg und Berlin Neuere Sprachen und Germaniſtik. Nach beſtandenem Staatsexamen(Juli 1915) erhielt er ſeine praktiſche Ausbildung als Studienreferendar (Seminarkandidat) am Realgymnaſium I zu Caſſel. Im 2. Referendarjahre(Oktober 1916 — Oktober 1917, wurde er an den Gymnaſien zu Limburg und Marburg und an der Realſchule zu Bad Wildungen beſchäftigt. Als Studien⸗ Wheſlar gehörte er der letztgenannten Schule ſeit Oſtern 1918 in der planmäßigen Stellung eines wiſſenſchaftlichen Hilfslehrers bis Oſtern 1924 an. Am 1. Mai 1924 wurde er in gleicher Eigenſchaft an das ſtaatliche Realgymnaſium i. E. zu Biedenkopf a. L. verſetzt.
19. Hermann Zeddies, wurde am 8. Mai 1881 in Hannover geboren, erwarb das


