Aufsatz 
Zur Schiller-Feier.
(Ansprache an die Schüler der Anstalt, gehalten am 9. Mai 1905.)
Entstehung
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Verschluß, wie er in den folgenden Zeilen an sich und in seiner Verwendung beschrieben werden soll:

Eine kreisrunde Messingplatte von lmm Dicke und einem Radius, der den des Stopfens um ca. 2 mm übertrifft, wird mit einem zentralen Loche versehen, durch welches die den Stopfen durchsetzende Glasröhre samt dem etwa darüber geschobenen Kautschukschlauch bequem gesteckt werden kann; der Rand der Platte erhält an zwei gegenüberliegenden Stellen Einker- bungen zur Aufnahme der Bindeschnur. Diese Schnur kann nur in der Art über die Platte, also den Stopfen befestigend, gelegt werden, wie Arendt(am a. O.) und andere beschrieben haben, oder aber in folgender Weise: Ein ausreichend langes Stück guten Spagates wird in der Mitte abgebogen und nahe diesem Ende in die Doppelschnur auf ganz gewöhnliche Art ein Knoten dergestalt angebracht, daß er ein Osenstück von ca. 2 3 mm Durchmesser abschließt. Die zwei Schnurhälften werden sodann in der Nähe des Randes um den Flaschenhals gelegt, stramm angezogen und vis-à-vis der Ose zusammengeknotet; hierauf werden die freien Stücke der Schnur in die über diesem Knoten liegende Einkerbung der Messingplatte eingelegt und links und rechts an der herausragenden Glasröhre vorbei über die Platte und die andere Einkerbung hinweg zur Schnuröse hinabgeführt, durch diese hindurchgezogen und daran gut befestigt.

Soll der Verschluß ab und zu abgenommen werden, so kann die Prozedur des Festbindens dadurch abgekürzt werden, daß zwei Eisen- oder Messingringlein mit Hilfe einer festen Schnur am Flaschenhalse festgebunden werden, die dann so ver- schoben werden, daß je eines unter je eine Einkerbung der Platte zu liegen kommt. Diese Osenringlein werden dann mit einem guten Spagate, wie oben angegeben, über die Platte bin- wegziehend fest verbunden.

Sollte sich die Bindeschnur nach der Verknotung nicht straff gespannt erweisen, so hat das nicht viel zu sagen; dem Mangel kann leicht abgeholfen werden. Die dazu dienliche Spann- vorrichtung ist ganz primitiver Natur; sie besteht aus einem Messingstücke von der Stärke mittelstarker Drahtstiften und von wenigen Zentimetern Länge, mit knöpfchenartigem Abschlubß an beiden Enden, so daß das Ganze wie ein langgestrecktes Hantel aussieht Wird nun ein Knöpfchen zwischen die zwei nebeneinander liegenden Verbindungsschnüre dort ein- gesteckt, wo dieselben von der Kerbe der Messingplatte zum Flaschenhalse hinabziehen, das Stäbchen hierauf in die zum Schnurverlauf senkrechte Lage gebracht und um 180° gedreht, so werden dadurch die Schnüre schon ein wenig mehr gespannt; die Spannung wird stärker, wenn unter Beibehaltung der ge- gebenen Lage das Messingstäbchen so zwischen den zwei Schnüren in seiner Lüngsrichtung verschoben wird, daßb nunmehr das zweite Knöpfchen mit den Schnüren in Berührung kommt,

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