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aber ist durch einen Kautschukschlauch mit einem daran ge- steckten Glasröhre in Verbindung, das bis zur Bodenplatte des Apparates reicht.
5) Benützung des Apparates:«) Soll die Gasentwicklung nur ganz kurze Zeit andauern, ist zum Beispiele die Aus- fällung mit einer kleinen Probemenge in der Eprouvette vor- zunehmen, so wird die Proberöhre auf die Bodenplatte des Apparates gestellt, das mit dem abwürts stehenden Aste des Dreiweghahnes durch einen Schlauch verbundene(unmittelbar vorher gereinigte!) Glasrohr darein gesteckt, daß es in die Probeflüssigkeit eintaucht, dann 1. der Dreiweghahn auf links- rechts gestellt, 2. das Säuregefaß längs seiner Führung gehoben und in der neuen Lage festgehalten und 3. sein Abschlußhahn gegen außen geöffnet.
Es tritt nun die Säure von unten her zum Schwefeleisen, das entweichende Gas drückt die Lauge des Absorptionsgefäbes nieder und entweicht endlich durch die Lauge, dabei Alkali- sulfid erzeugend(statt Schwefelammonium verwendbar!). Wenn die Blasenentwicklung eine regelmäßige geworden, wird 4. der Dreiweghahn auf abwärts eingestellt, worauf die Blasen sofort durch die Probeflüssigkeit treten und daselbst ihre fällende Wirkung ausüben. Ist die Ausfällung geschehen, so wird 1. das Gas durch die Lauge dirigiert, 2. das Säuregefäâßb gesenkt und 3. sein Hahn geschlossen, sobald die Säure sich vom Schwefel- eisen völlig entfernt hat.
Feine Schwefeleisenteilchen, die dabei niederfallen, ge- langen hiebei größtenteils in den eprouvettenartigen Ansatz des Gasentwicklers. Durch deren Einwirkung auf die Säure dieses Ansatzes oder des Schlauches auftretende Nachentwicklung von Gas kann die Atmosphäre nicht mehr verpesten, denn die wenigen Blasen werden von der Lauge des Absorptionsgefäßes verschluckt.
Häuft sich nach oftmaliger Wiederholung solcher Proze- duren eine größere Menge solchen Schwefeleisenstaubes im Ansatz an, so wird derselbe durch Lüftung des Stopfenver- schlusses am unteren Ende mit dem im Rohrstück befindlichen kleinen Säurequantum in ein darunter aufgestelltes Gefäſß fallen gelassen, in dem sich eine entsprechende Menge Kalkmilch befindet. Durch Rühren mit einem Glasstabe wird alles durch- einander gemengt und so das Gas gebunden! Zwecks einer gründlichen Entleerung dieses Ansatzstückes am Gasentwickler ist der Dreiweghahn eine ganz kurze Zeit lang auf abwürts ein- zustellen, damit durch die einströmende Luft das Ausfließen des trüben Inhalts aus dem Ansatzstücke möglichst rasch vor sich gehe.
Wenn bei Berührung des Apparates das eben beschriebene Verfahren genau eingehalten wird, so ist ein Austritt von Schwefel- wasserstoff in den Arbeitsraum unmöglich; selbst die geringe Gasmenge, die nach dem Abdrehen des Hahnes in dem in die Probe eintauchenden Glasröhrchen verbleibt, kann am Ent-


