Aufsatz 
Zur Schiller-Feier.
(Ansprache an die Schüler der Anstalt, gehalten am 9. Mai 1905.)
Entstehung
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9 cm mittlerem Durchmesser, das am linken Teile des Rahmens in vertikaler Richtung auf- und ab bewegt und in jeder be- liebigen Höhe festgestell werden kann In seinem Halse wird mittels Kautschukstopfens ein Glasröhrchen festgehalten, das sich nach oben erweitert und in seinem etwa 6 cm langen und 2·5 cm weiten zylindrischen Teile mit Natronkalkkörnern gefüllt ist; die sind dazu bestimmt, Schwefelwasserstoffgas, das durch die Säure hindurch seinen Weg nehmen könnte, zu verschlucken.

Um den Säurebehälter eventuell von der Atmosphäre ganz absperren zu können, ist in das obere Ende des Natronkalk- aufsatzes ein Stopfen eingesetzt, der ein mit einem gut schließenden Hahn versehenes Glasröhrchen umfaßt.

Das untere, verjüngte Ende der Säurebirne ist durch einen 40 cm langen Kautschukschlauch mit dem Schwefeleisenbehälter, also dem eigentlichen Entwicklungsgefäße, verbunden. Der Schwefeleisenbehülter ist ebenfalls am linken Teile des Rahmens, aber rechts vom Säurebehälter fixiert und hat etwa das Aussehen einer Habermann'schen Waschflasche, aber ohne Ableitungsansatz. Das weite, absteigende Rohr einer solchen Elasche endigt aber hier schon knapp am unteren Rande des Flaschenhalses; das verbleibende kurze Rohrstück ist an seinem unteren Ende zentrumwürts so eingezogen, daß nur eine Offnung vom Durchmesser einer gewöhnlichen Gasentwicklungsröhre übrig bleibt. In den Raum des dadurch geschaffenen Hohlstopfens können einige Flocken von Baumwolle gebracht werden, die mit- helfen, vom entweichenden Gase mitgerissene Schwefeleisen- teilchen hier zurückzuhalten. Der Boden des Entwicklers läuft in einen etwa 13 cm langen zylindrischen Fortsatz aus von der Weite einer gewöhnlichen Eprouvette. Dieser zylindrische Ansatz ist unten offen; er wird von unten her mit einem gut schließenden Kautschukstopfen verschlossen. Dieser proberöhrenartige Ansatz des Entwicklers hat nahe dem Schwefeleisenbehälter eine seitliche Abzweigung, an welcher der von der Säurebirne kommende Verbindungsschlauch befestigt wird; durch ihn findet also die Säure zum Schwefeleisen Zutritt.

Das Schwefeleisen ruht, wie üblich, auf einer fein durch- lochten Kautschukplatte auf, die das zylinderförmig gestaltete Entwicklungsgefäß gegen den verengten, abwärts ragenden Fort- satz abgrenzt.

Vom Entwicklungsgefäße führt das gasableitende Ende des Hohlstopfens zu einem Dreiweghahn aus Glas und weiter zu einem Absorptionsgefüß, das dem Wesen nach ganz nach Art der Habermann'schen Waschflaschen gestaltet ist. Der Dreiweghahn ist an der oberen Horizontalleiste des Rahmens befestigt; seine horizontal gestellten Rohransätze stehen mittels starkwandiger, gut schließender Schläuche einerseits mit dem Entwickler(dem Schwefeleisengefäß), anderseits mit dem Ab- sorptionsgefüß in Verbindung. Sein abwürts ragender Ansatz