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daß die Muffe daran verschoben werden kann. Statt der Holz- leiste kunn als Träger der Quetschvorrichtung eine Eisenspange benützt werden, die am Tische in entsprechender Entfernung unter obig erwäühnten Eisenstäbchen in horizontaler Lage, in den Raum zwischen je zwei Arbeitstischen ragend, festgeschraubt ist. An dieser Spange kann die hintere Fläche der Schrauben- quetsche angelötet werden, wodurch einerseits die Festigkeit der Vorrichtung erhöht und anderseits das gefällige Ansehen des Ganzen wesentlich gesteigert wird ¹).
In diesem Falle ist natürlich der Dosendeckel entbehrlich geworden; die Dose wird einfach über die festgeklemmte Flasche gestülpt, wodurch der hiemit bezweckte Lichtabschluß raschestens erreicht werden kann.
11. Anderung an der großen Schwefelwasserstoff- Aufbewahrungsflasche des Verfassers.
Anstatt, wie im Jahresberichte 1901, S. 35, beschrieben worden, die Luft zuführende Kapillare an der Oberfläche des Ausflußröhrchens enden zu lassen, wurde nunmehr die Luft- röhre insofern nach außen verlängert, als an dem vertikal stehenden Ausflußröhrchen ein darauf senkrecht stehendes kurzes Rohrstück(etwa 3·5 cm lang) von gleicher Stärke wie ersteres so aufgeschmolzen wird, daß es die auswärts gerichtete Kapillar- mündung in die Mitte faßt.
Ein Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß die Röhre ohneweiters auch beim Einleiten des Schwefelwasserstoff- gases in das Wasser benützt werden kann. Die adjustierte Flasche wird zu diesem Zwecke normal aufgestellt, das Gaszuleitungs- rohr mit dem wagrechten Ansatz des Abflußröhrchens verbunden und letzteres selbst mit einem, den Uberschuß des Gases ab- sorbierenden Gefäße in Verbindung gebracht. Nachdem die Sättigung erreicht worden, wird auf das äufere Ende des Aus- flußröhrchens ein Stück Kautschukschlauch, das mit einem gut funktionierenden Quetschhahn geschlossen werden kann, auf- geschoben und die Flasche in die Stellung„Hals abwürts“ ge- bracht. Es braucht also die Flasche gar nicht mehr geöffnet zu werden zwischen„Einleitung des Gases“ und„Anwendung des Reagens“, weil kein neuer Aufsatz in den Flaschenhals ein- gesteckt werden muß..
Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dab bei lungerem Unbenütztbleiben des Flascheninhaltes die Luft vom Reagens ganz leicht völlig abgesperrt werden kann, und zwar dadurch, daß über den horizontalen Röhrchenansatz(der ja in die Kapillare weiterführt) ein Kautschukkäppchen geschoben wird. ¹) Mir hat dies nach Angabe Schlossermeister Ferd. Bauer, I., Schotten- bastei, zur Zufriedenheit ausgeführt.


