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Oberlehrer cand. rev. min. Johannes Gebhardt(Religionslehrer und Klassenlehrer der III B).
Geboren 1870 in Leipzig, besuchte G. 1881— 1890 die Nikolaischule, widmete sich dann an der Universität Leipzig dem Studium der Theologie, bestand im August 1894 in Leipzig die theologische Kandidatenprüfung und im Mai 1897 in Dresden die theologische Wahlfähigkeitsprüfung. Von Michaelis 1897 bis Ostern 1898 war er als Vikar an der Nikolaischule tätig. Ostern 1898 trat er als nichtständiger wissenschaftlicher Lehrer in die Thomasschule ein, der er von Ostern 1901 bis Ostern 1909 als ständiger Lehrer angehörte.
Oberlehrer Dr. Max Hans Ziegler(für neuere Sprachen, Klassenlehrer der IV).
Geboren 1870 in Waltershausen, besuchte Z. das Gymnasium Ernestinum zu Gotha, studierte zuerst Staats- wissenschaften, dann Germanistik und Neuere Philologie in Leipzig, Marburg, Lausanne, erlangte auf Grund seiner Dissertation„Über Sprache und Alter des von Robert de Boron verfaßten Roman du Saint Graal“ in Leipzig die philosophische Doktorwürde, genügte in Gotha seiner Militärpflicht beim 6. Thür. Inf.-Rgt. Nr. 95, trat nach be- standenem Staatsexamen Ostern 1899 in das Kollegium der Thomasschule ein, dem er bis Ostern 1908 angehörte. Zuletzt war er von Ostern 1908 bis 1909 an den von der Thomasschule abgezweigten Gymnasialklassen in L.-Lin- denau tätig. In seinem Militärverhältnis ist er Leutnant d. L.
Oberlehrer cand. rev. min. Walter Hilbert(Religionslehrer und Klassenlehrer der V).
Geboren 1871 in Leipzig, besuchte H. das König-Albert-Gymnasium daselbst, studierte in Leipzig und Erlangen Theologie, bestand 1895 die theologische Kandidatenprüfung und 1898 die theologische Wahlfähigkeitsprüfung. 1896 war er an den Schulen zu Zwenkau und Markranstädt täütig. 1897 bis 1899 war er Mitglied des Prediger- kollegiums zu St. Pauli in Leipzig. Ostern 1900 trat er in das Lehrerkollegium der Thomasschule ein. Von Ostern 1907 bis Ostern 1909 wirkte er an den von der Thomasschule abgezweigten Gymnasialklassen zu Leipzig-Lindenau.
Oberlehrer Dr. Walther Georg Fritz Meyer(Klassenlehrer der IIIL A).
Geboren 1878 in Leipzig, besuchte M. 1889— 98 die Thomasschule, widmete sich darauf an der Universität Leipzig dem Studium der klassischen Philologie, erwarb sich mit der Abhandlung„Quaestiones Terentianae“ die philosophische Doktorwürde und bestand Dezember 1902 die Staatsprüfung für das höhere Schulamt. Vom 1. Januar 1903 ab wurde er dem König Albert-Gymnasium in Leipzig als Probandus zugewiesen. Schon vorher war er im Oktober und November 1902 an dieser Anstalt, im Sommer desselben Jahres auch an der Thomasschule als Vikar tätig gewesen. Nach Ableistung seines Militärjahres trat er 1904 als nichtständiger wissenschaftlicher Lehrer in die Thomasschule ein und wirkte 1905— 1909, von Ostern 1907 ab als ständiger Lehrer, an den von der Thomasschule abgezweigten Gymnasialklassen in L.-Lindenau. In seinem Militärverhältnis ist er Leutnant d. R. des 14. Inf.-Regts. Nr. 179.
Nichtständiger wissenschaftlicher Lehrer Dr. Hermann Arno Eichhorn(Klassenlehrer der VIA).
Geboren 1875 in Leipzig, besuchte E. von Ostern 1886 bis Ostern 1895 die Leipziger Thomasschule. Auf den Universitäten Leipzig und Berlin widmete er sich dann, von langwieriger schwerer Krankheit wiederholt aufge- halten, vornehmlich germanistischen und klassisch-philologischen Studien. Nachdem er auf Grund seiner Dissertation „d.εαρ οο qquid significaverit“ die philosophische Doktorwürde erworben und die Staatsprüfung bestanden hatte, war er zunächst als Probandus am König Albert-Gymnasium zu Leipzig tätig und wirkte dann drei Jahre lang an der I. Städtischen Realschule als Ordinarius der dieser Anstalt vorübergehend angegliederten Gymnasialklassen.
Nichtständiger wissenschaftlicher Lehrer Dr. Hermann Reuther(Klassenlehrer der VIB).
Geboren 1883 in Leipzig, besuchte R. von Ostern 1894 bis Ostern 1903 die Thomasschule und widmete sich dann in Leipzig und Berlin hauptsächlich dem Studium der klassischen Philologie, Philosophie und Geschichte. Februar 1907 erlangte er an der Universität Leipzig auf Grund seiner Arbeit„De Epinomide Platonica“ die philo- sophische Doktorwürde. Nachdem er Januar 1908 in Leipzig die Staatsprüfung bestanden hatte, war er zunächst einige Wochen am König Georggymnasium in Dresden, dann von April 1908 bis Ostern 1909 am Kgl. Gymuasium zu Dresden-N. als Probandus und Vikar tätig..
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