Aufsatz 
Zu Schillers Gedächtnis.
(Ansprache an die Schüler der Anstalt, gehalten am 9. Mai 1905.)
Entstehung
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VI. Klasse. 1. S. In welchem Sinne nennen wir das Lied»Gott erhalte« un- sere Volkshymne und unser Kaiserlied? 2. H. Jugurtha als Jüngling.

(Nach Sall. Jug. cap. 6 u. 7.) 3. S. Die Entstehung des Nibelungen- liedes. 4. H. Uber falschen und richtigen Gebrauch des Geldes. 5. S. Siegfrieds Eintritt in Worms.(Nach dem ersten Liede von den Ni- belungen.) 6. H. Wie die Saat, so die Ernte. 7. S. Hektors Todes- los.(Nach Hom. Il. XXII, 1246.) 8. H. Artusritter und Gralritter. 9. S. Gedankengang des Waltherschen Spruches»Ich saz úf eime steine«. 10. H. Viribus unitis! 11. S. Klopstocks Ode-Die frähen Gräber-, nach ihrem Stimmungs- und Gedankgehalte betrachtet. 12. H. Gute Bücher sind gute Freunde. 13. S. Die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn.(Schiller.) 14. H. Charakteristik des Dieners Just nach dem ersten Akte der»Minna von Barnhelm«. K. Haehnel.

VII. Klasse.

1. S. Tätig zu sein ist des Menschen erste Bestimmung. 2. H. Wesen und Bedeutung des Volksliedes.(Nach Herder.) 3. S. Die deut- schen Reichsfürsten.(Nach dem I. Akte von Goethes»Götz von Berli- chingen.) 4. H. Welche Mittel wendet Demosthenes an, um die Tat- kraft der Athener anzustacheln?(Nach der I. und II. olynth. Rede.) 5. S. Wenn es nur will, ist Ostreich stark... weil es nun will, seid stolz und sicher, Ostreichs Bürger!(Mit Beziehung auf ôOsterreichs kul- turelle Entwicklung.) 6. H. Die Lyrik Goethes.(Nach den(iedichten

im Lesebuche.) 7. S. Ein halber Mann, der nicht nein oder ja sagen kann. 8. H. Dichter und Staatsmann.(Nach dem ersten Akte von Goe- thes»Torquato Tasso-.) 9. S. Viribus unitis! 10. H. Brutus und

Cassius.(Vergleichende Charakteristik nach Shakespeares»Julius Cäsar«.) 11. S. Das Urteil der Menge, es mache dich stets nachdenkend, doch nie verzagt. 12. H. Die politische Entwicklung der Niederlande von 1482 bis 1790. 13. S. Der Vater und der Sohn im Drama»Die Picco- lomini.- 14. IHI. Analyse einer Reihe von Gleichnissen aus Vergils»Aeneis-.

Dr. Karl Raab. VIII. Klasse.

1. S. In einer unzugänglichen Burg wohnt der Mensch, dem es nur

immer ernst um sich und um die Sachen ist. 2. H. Der Zauber der Mutterliebe.(Im Anschlusse an»Hermann und Dorothea«.) 3. S. Wo- mit betätigt der Studierende seine Vaterlandsliebe? 4. H. Inwiefern

konnte sich Sokrates als ein Gnadengeschenk für Athen betrachten?(Nach Platons»Apologie«.) 5. S. Johannas Heranreifen zur Heldin(Nach dem Prologe zu Schillers»Jungfrau von Orleans«.) 6. II. Die historischen Grundlagen der Großmachtstellung Osterreichs. 7. S. Was ist das höchste Glück des Menschen, als daß wir das ausführen, was wir als recht und gut einsehen? 8. H. Die Einheit der Handlung in Schillers»Wil- helm Tell«. 9. S. Dichter und Welt.(Nach Horaz, Carm. I, 1 und Rückerts»Welt und ich«) 10. H. Das Wesen der Elegie.(Nachge- wiesen an Matthissons»Elegie«.) 11. S. Gedankengang in Lenaus l'ro- log»Zum Jubelfeste des Erzherzogs Karl«. 12. H. Wollen unablässig streben, uns vom Halben zu entwöhnen und im Ganzen, Guten, Schönen