von 4,50 m Länge und 60 cm Breite—, einen Chemikalienschrank, einen Spültisch, einen Werkzeugschrank, einen Bücherschrank, eine Wandkonsole mit Analysenwage, einen Schreib- tisch für den Sammlungsverwalter, einen Gasofen und die Wasserluftpumpe für Saug- und Druckluft. Diese steht mit beiden Experimentiertischen in Verbindung. Auch das Vorberei- tungszimmer kann durch dichte dunkelrote Moltonvorhänge verdunkelt werden.
sammlungszimmer. Länge 15,16 m, Breite 7,05 m. Hier ist in drei freistehenden Doppelschränken von 5 m Länge und 1,40 m Tiefe und sechs großen Einzelschränken die Sammlung untergebracht; doch sind noch lange nicht alle Schränke gefüllt, sodaß auf Jahre hinaus für Platz gesorgt ist. Zur Ausrüstung gehören noch ein Abstelltisch, ein fahrbarer Tisch und der fahrbare Tischschrank für die Projektionslampe mit allem optischen Zubehör. Die neue Lampe stammt von der Firma Winkel in Göttingen und ist für physikalische Zwecke besonders gecignet. Die kleine und sehr einfach gebaute Lampe brennt mit 4—5 Ampere und sitzt verschiebbar auf einer prismatischen Zeiß-Schiene von 60 cm Länge, an die eine weitere Schiene von 1 m Lünge fest darangeschoben werden kann. Alle optischen Zubehörteile können auf Reitern verschoben werden, die Schienen sind mit einer Zentimeter-Teilung versehen und ruhen auf einem Grundbrett, eine besondere optische Bank wird dadurch entbehrlich. Die sehr handliche Lampe kann auch zur Projektion von Lichtbildern benutzt werden, in der Hauptsache dient sie aber als Lichtquelle für optische Versuche, und hierfür reicht die geringe Stromstärke erst recht aus.
Mit dem Sammlungszimmer stehen durch eine Treppe in Verbindung das UÜbungszimmer und die Werkstatt.
Übungszimmer. Läünge 12,40 m, Breite 7,38 m. Es enthält vier einfache Arbeits- tische ohne Schrankunterbau von 3,60 m Länge, 80 cm Breite und 0,90 m Höhe mit 24 Ar- beitsplätzen. Alle Tische haben Gasanschluß und sind außerdem durch eine kleine Verteiler- tafel an die parallel geschaltete Akkumulatoren-Batterie, also an 60 Volt Spannung, ange- schlossen, und zwar kommt auf jede Arbeitsgruppe von zwei Schülern eine Steckdose am Tisch. Jede Arbeitsgruppe kann bis maximal 10 Ampere Strom entnehmen. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Arbeitstisch für den Lehrer— dieser Tisch hat ebenfalls Gasanschluß und be- kommt von der aus dem alten Gebäude mitübernommenen Kohl'schen Experimentierschalttafel (Kohl Nr. 50475) Strom von 0—20 Ampere und 0—60, bzw. 120 Volt—, ein Wagetisch für 10 Wagen, ein großer Spültisch mit drei Wasserhähnen, ein Trockengestell über den Heiz- schlangen und zwei große Regale. Die eine Schmalwand ist nach den Vorschlägen von Hahn (H. Hahn, Wie sind die physikalischen Schulübungen praktisch zu gestalten? Berlin 1905, S. 51) für Versuche aus der Mechanik hergerichtet. Das Zimmer kann durch dichte Moltonvorhänge verdunkelt werden, die Beleuchtung erfolgt durch neun in der Höhe verstellbare Pendellampen mit Hahnfassung und grünen Schirmen.
Werkstatt. Lünge 6,50 m, Breite 7,38 m. Die sehr geräumige Werkstatt enthält bis jetzt eine Hobelbank, einen Werktisch und ein großes Werkzeugbrett, außerdem sind zwei Regale und zwei Schränke hier aufgestellt. Gas-, Wasser- und Drehstrom-Anschluß für einen Motor sind vorhanden. Oberlehrer Gaß.
Die Räume für den biologischen Unterricht und ihre Einrichtungen.
Die Räume für den biologischen Unterricht nehmen das Erdgeschoß des Mittelflügels ein. Sie liegen in einer Fluchtlinie. Vom Unterrichtszimmer, das die Mitte einnimmt, gelangt,


