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D. Derteilung des Lehrſtoffes.
1. Rechtſchreibung nach Maßgabe der handſchriftlichen Bemerkungen zu dem Normal⸗Exemplare von„Regeln und Wörter⸗ verzeichnis ꝛc.“ und zwar in nachſtehender Aufeinanderfolge der einzelnen einer jeden Klaſſe zufallenden Abſchnitte.:
Sexta. über die Anfangsbuchſtaben(Regeln ꝛc.§. 21. 22). Silbenbrechung(§. 26). Das Aller⸗ wichtigſte aus den Regeln über die Wahl unter verſchiedenen Buchſtaben, welche denſelben oder einen ähnlichen Laut bezeichnen(§§. 3— 12), über die Konſonantenverdoppelung(§§. 13—15) und über die Bezeichnung der Vokallänge(§§. 16— 20).
Qninta. Vervollſtändigende Wiederholung des Penſums der Sexta.(Regeln§§. 1— 22. 26). Bindeſtrich (§. 27). Apoſtroph(§. 28). Quarta. Über die Schreibung der Fremdwörter(Regeln§§. 23— 25 mit Auswahl.)
2. Grammatik nach Maßgabe des handſchriftlich ergänzten grammatiſchen Anhanges in dem Normal⸗Exemplare von Hopf und Paulſieks deutſchem Leſebuche.
Sexta. 1. Formenlehre: Die Wortklaſſen(Hopf und Paulſiek S. 251). Die Deklination und die Konjugation nur im Anſchluſſe an das Lateiniſche. 2. Satzlehre. Das durch den lateiniſchen Unterricht gebotene Allgemeinſte über den einfachen Satz und ſeine Teile, über die Wortfolge des Satzes, über die einfachſten Erweiterungen des einfachen Satzes.(Hopf und Paulſiek S. 254— 257.) Die vier Arten der Hauptſätze(Behauptungs⸗, Frage⸗, Wunſch- und Befehlsſätze. S. 254). Wörter, die bei gleichem Laute ein verſchiedenes Geſchlecht und eine verſchiedene Bedeutung annehmen.(Hopf und Paulſiek S. 246.)
Quinta. 1. Formenlehre: a. Erweiterung der Lehre von den Wortklaſſen: Abſtrakta und Konkreta (Eigennamen, Gattungsnamen, Sammelnamen, Stoffnamen). Die wichtigſten Präpoſitionen. Adverbien. Konjunktionen.
b. Erweiterung der Flexionslehre. Deklination von Eigennamen. Unregelmäßige Steigerung. 2. Satzlehre: Vervollſtändigung der Lehre vom erweiterten Satze(Hopf und Paulſiek S. 255— 257.) Einfache Formen des zuſammengeſetzten Satzes. Quarta. 1. Formenlehre: Starke und ſchwache Konjugation(Hopf und Paulſiek S. 253. 254). Un⸗ regelmäßige Zeitwörter(S. 254. 255). Zuſammengeſetzte Zeitformen. 2. Satzlehre: Der zuſammengeſetzte Satz(Hopf und Paulſiek S. 257).
Untertertia. 1. Formenlehre: Starke und ſchwache Deklination(beſonders der Adjektiva. Hopf und Paulſiek S. 251. 252). Wortbildungslehre(mit Berückſichtigung des ſchriftlichen Zuſatzes zu dem gramma⸗ tiſchen Anhang im Normal⸗Exemplare des Leſebuches).
2. Satzlehre: Direkte und indirekte Rede. Erweiterung der Lehre vom zuſammengeſetzten Satze.
Obertertia. 1. Formenlehre: Zuſammenfaſſende Wiederholung.
. 2. Satzlehre: Periodenbau.


