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4 denhen n eeen e 7„B. de dem n Geſchzfte der ecehutg. und Bidung der Jußend, ſase e nich in meiner Einladungsſchrift vom vorigen Jahre, koͤnnen ſogenannte Kleinigkeiten in zwiefacher Ruͤckſicht von großer Wichtigkeit ſeyn:
nerſtlich, inſofern ihre naͤhern oder entferntern Folgen auf den
uguten oder ſchlechten Fortgang dieſes Geſchaͤftes einen ſehr merklichen
„Einfluß haben;z zweitens, inſofern oft die unbedeutendſten Dinge dem nſcharfſehenden Erzieher und Lehrer dazu dienen, die Anlagen und „Faͤbigkeiten, die Neigungen, das Temperament, die Gemuͤthsart und
ndie jedesmalige Seelenſtimmung ſeines Zoͤglings richtig zu beurtheilen,
num hiernach ſein Verhalten gegen denſelben auf das Zweckmaͤßigſte neinzurichten. 4.— Die erſtere dieſer beiden Ruͤckſichten hat den Gegen⸗
ſtand meiner ſo eben erwaͤhnten lezten Schulſchrift ausgemacht: gegen⸗
waͤrtig wollen wir uns mit einer kurzen Eroͤrterung der zweiten Ruͤckſicht⸗
in welcher vielen Kleinigkeiten mit Recht eine große Wich⸗
tigkeit zugeſchrieben wird, beſchaͤftigen. Es wird alſo hier gezeigt
werden, daß es eine Menge von unbedeutend ſcheinenden Dingen giebt,
auf die der Erzieher und Jugendlehrer genau achten muß, wenn er die
jungen Menſchen, die er bilden und unterrichten ſoll, theils in Abſicht
der natuͤrlichen Anlagen ihres Geiſtes und Herzens nach der Wahrheit beurtheilen, theils in Abſicht deſſen, was etwa ſchon fruͤhere Bildung
oder Verbildung an ihnen gebeſſert oder verdorben bat, Iichtio kennen
lernen n will. Memum Ich
r— ) Man ſebe Seite 4. wo 5 erklaͤrt in, wis man unter Kle inigteiten verſtehe.


