Aufsatz 
Fortgesetzte Betrachtung über den Wert der Kleinigkeiten bei dem Geschäfte der Erziehung und des Unterrichts der Jugend
Entstehung
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21 Auf dem Rede⸗Aktus, welcher die auf dem Titel dieſer Einladungs⸗ ſchrift angekuͤndigte Schulfeierlichkeit beſchließen wird, werden folgende Juͤnglinge kurze von ihnen bearbeitete Vortraͤge halten:

1.) Karl Fried. Vietor, aus Idſtein, erzaͤhlt 885 Leben des Dichters Horaz; Lateiniſch.

a.) Karl Ludwig Lex, aus Wiesbaden, ſchildert den Charakter des Kaiſers Auguſt.

3.) Waximil. Chriſtian Glatzau, aus Langenſchwalbach, beant⸗ wortet die Frage: Was ſoll ein Juͤngling thun, um ruhig in die dunkle Zukunft blicken zu koͤnnen?

4.) Karl Chriſt. Thomaͤ, aus Naſſau, handelt die Frage ab: Warum ſoll man in der Jugend die Geſchichte ſtudiren? Franzoͤſiſch.

5.) Ludw. Wilh. Cramer, aus Epſtein, redet von enigen guten Folgen des Kriegs.

6.) Beinr. Phil. Theod. Dombois, aus Idſtein,

7.) Joh. Fried. Schellenberg, aus Altenheim, und

g.) Georg Ludw. Theod. Vietor, aus Dornholzhauſen, unter⸗

3 ſuchen in drei kurzen Vortraͤgen, die zuſammen ein Ganzes ausmachen, die Frage: Iſt der Aberglaube oder der Unglaube dem menſchlichen Geſchlechte ſchaͤdlicher?

Zuulezt werden ſich folgende Schuler der dritten Klaſſe uͤber

die Reiſe auf den Feldberg unterreden:

1.) Fried. Wilh. Bender undd 2.) Karl Bender, 4 aus Eſch. 3.) Karl Chriſt. Endres, aus Rettert.

4.) Rarl Muͤlot, aus Puderbach bei Dierdorf.

5.) Karl Phil. Zenrich, aus Idſtein.