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Er war!— und wie verwais't die Hülle Vom hohen Geiste schweigend liegt:
Sinkt auf uns nieder dumpfe Stille, Als ob der Tod die Welt besiegt.
Ja, uns're Welt liegt überwunden! Wir steh'n betäubt und fassen's nicht:
Der Glanz der Sonne ist verschwunden, Wenn eines Vaters Auge bricht.
Ist auch des Vaters Aug' gebrochen? Strahlt nicht im Sohn Sein mildes Licht? Des Volkes Stimme hat's gesprochen: Der Sohn vergisst des Faters nicht.
C.
T'r e d. ig
(Gehalten am 9ten Mai 1830.)
Augütiger Vater im Himmel, der Du mit unendlicher Weisheit und Liebe das Schicksal deiner Menschen regierst, tief gebeugt, mit Wehmuth und Trauer erfüllt, treten wir heute vor dein Angesicht, um das Andenken unsers dahin geschiedenen ewig unvergesslichen Landes- vaters zu feiern. Wohl hofften wir, dass er noch lange unter seinen Kindern weilen würde, wohl war es unser sehnlichster Wunsch, dass du ihn noch lange wirken liessest für den Segen seiner Unterthanen, aber wir murren desshalb nicht gegen dich, denn deine Gedanken sind nicht unsre Gedanken, deine Wege sind nicht unsre Wege. Wie ver- möchten wir zu begreifen den Geist-deiner Weisheit, die Tiefe deiner


