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Wär' Er auch nicht ein Fürst geboren, Wir hielten Ihn des Scepters werth;
Von Gott zur Ierrschaft auserkoren, IHHätt' er den reichsten Thron geehrt.
Wer hat von allen Seinen Ahnen So viel als Er gedacht, gethan?
Er führt' Sein Volk auf neuen Bahnen Zu höhrer Wirksamkeit hinan.
Der Landmann säet auf wüsten Gründen, Auf öden Haiden wallt die Saat,
Und Schnitter sieht man Garben binden, Wo einst der Dorn gewuchert hat.
Der Städte Pracht hat Er gegründet, Mit manchem edlen Bau geziert,
Das Werk muss seinen Meister loben, Und wunderbar ward's ausgeführt.
Ihr Bürger Darmstadts, Ihr vor Allen, Die Seine Näh’ begliücket hat,
Zu Ludavwigs Asche müsst Ihr wallen, Ein Denkmal ist Ihm Eure Stadt!
Nicht von des Marmors kaltem Munde Vernehm' die Nachwelt Euren Dank; Das ganze Land giebt von Ihm Kunde, In dessen Schoos Er niedersank.
Er baute in die Weltgeschichte Auf's neu der Hessen Namen ein,
Und Der nur droben im Gerichte Kann Seiner Thaten Lohner sein.


