A 1 63. Wilhelm Weber aus Weilburg.
„ lahnkreis. 3 AArn, 66. Joſeph Appel aus Uſingen. I. 67.*Adolf Robrecht aus Aumenau, Oberlahnkreis.
51
—62. Emil Müller aus Löhnberg, Oberlahnkreis.* 8 2 1 89.
64. Athur Böhme aus Halle a. S. 65„6Wilhelm Leinweber aus Hirſchhauſen, Ober⸗
8. Wilhelm Singhof aus Weilburg. Walther Megges aus Weilburg. 2u⸗ Adam Eihriſtian aus Sulzbach bei Soden, Kr.
Höchſt.
71.* Alfred Hendſch aus Weilburg. 72.* Theodor Adams aus Weilburg.
Jau
5 Q—
2) Winterſchule.
Obere Abteilung: 1. Karl Nickel aus Bermbach, Oberlahnkreis. 2. Peter Roßbach von Hof Gladbach, Oberlahnkreis. 3. Auguſt Schönwetter aus Drommershauſen, Oberlahnkreis. Untere Abteilung: 4. Wilhelm Jung aus Eſchenau, Oberlahnkreis. 5. Wilhelm Nickel aus Aumenau, Oberlahnkreis. 6. Richard Schmidt aus Schupbach, Oberlahnkreis. 7. Wilhelm Schnabel aus Selters, Oberlahnkreis. Das Alter der Schüler beträgt in I 15— 25, im Durchſchnitt 18 ½ Jahre, „ Il 14— 18 ¼,„, 6z64h„ „ III 12 ¾— 19 ¼,„„ 15 /½„ IV 11 ½— 16 ¼,„„ 13„ „ V 10 ¾¼— 15,„„ 12„ in der Winterklaſſe 15— 18,„„ 16 ½„
Das Schuljahr 1902/1903 wird Samstag den 4.
April 1903 geſchloſſen.
Der Abgang eines Schülers iſt von Seiten des Vaters oder Vormundes dem Direktor mündlich oder ſchriftlich anzuzeigen, widrigenfalls das Schulgeld weiter er⸗
hoben wird.
Aufnahmebedin
gungen.
a) Schüler, welche durch ein Abgangszeugnis von einer anderen berechtigten höheren Schule(Gymnaſium oder Progymnaſium, Realgymnaſium oder Realprogymnaſium, Oberreal⸗ ſchule oder Realſchule), die Reife für Quinta, Quarta oder Tertia nachweiſen, werden ohne Prüfung in die entſprechenden Klaſſen der Landwirtſchaftsſchule(V, IV, IIl) aufgenommen.
b) Schüler, welche ſolche Zeugniſſe nicht beibringen können, haben ſich einer Auf⸗
nahmeprüfung zu unterziehen. Für V: Beim Oſtertermin Fertigkeit im Leſen
Die Anforderungen derſelben ſind folgende:
und Schreiben deutſcher und lateiniſcher
Schrift, die Fähigkeit nach Diktat orthographiſch zu ſchreiben, Rechnen mit unbenannten und
benannten ganzen Zahlen.
Beim Herbſttermin außerdem einige Kenntnis der deutſchen
Interpunktion, die Anfänge des Franzöſiſchen, Addieren und Subtrahieren gemeiner Brüche.
Für IV: Beim Oſtertermin Sicherheit in der deutſchen Orthographie und Interpunktion, die Grundbegriffe der Grammatik(ſichere Unterſcheidung der Wortarten, Satzteile und Satz⸗ arten, der deutſchen Kaſus⸗ und Verbformen), Leſen und Überſetzen leichter franzöſiſcher Sätze, Rechnen mit gemeinen Brüchen und einfache Regeldetri. Beim Herbſttermin außerdem die franzöſiſche regelmäßige Deklination und Konjugation, die Dezimalbrüche und die Anfänge
der Geometrie(Linien, Winkel, Dreiecke).
Für III in beiden Terminen: ein einfacher deutſcher Aufſatz erzählenden oder beſchrei⸗ benden Inhalts, die regelmäßige franzöſiſche Formenlehre, die geſamte Bruchrechnung und Regeldetri, die Anfänge der Geometrie(Linien, Winkel, Dreiecke), das wichtigſte aus der Sage und Geſchichte des Altertums ſowie aus der Geographie der Mittelmeerländer, einige
Kenntniſſe aus der Naturkunde.
c) Zur Aufnahme in die Klaſſen II und I befähigen Zeugniſſe aus oberen Klaſſen an⸗ derer höherer Schulen nicht; die hierfür erforderlichen Kenntniſſe können nur durch ein Zeug⸗
nis einer gleich organiſierten Landwirtſchaftsſchule
oder durch ein Examen nachgewieſen
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