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V.
63. Moritz Schlicht aus Kirſchhofen, Oberlahnkreis. 78. Wilhelm Görtz von der Guntersau bei Weil⸗ 64. Theodor Griebeling aus Wölferlingen, Unter⸗ burg.
weſterwaldkreis. 79. Adolf Abbel aus Weilburg. 65. Moritz Schäfer aus Weilburg. 80. Karl Weber aus Weilburg. 66. Albert Hofmann aus Weilburg. 81. Rudolf Schamp aus Weilburg. 67. Julius Bauer aus Weilburg. 82. Max Sternberg aus Neunkirchen, Kr. Weſter⸗ 68. Julius Jeſſel aus Weilburg. burg. 69. Karl Tittel, aus Arzbach, Unterweſterwaldkreis. 83. Adolf Klein aus Löhnberg, Oberlahnkreis. 70.*Otto Paul aus Philippſtein, Oberlahnkreis. 84. Wilhelm Prieſter vom Tiergarten bei Hirſch⸗ 71. Wilhelm Metzler aus Weilburg. hauſen, Oberlahnkreis. 72. Hermann Sprado aus Breidenbach, Kr. Bie⸗ 85. Gottfried Neuendorff aus Weilburg.
denkopf. 86. Berthold Jeſſel aus Weilburg. 73. Albert Aßler aus Freienfels, Oberlahnkreis. 87. Rudolf Erismann vom Hörder Hof bei Bleſſen⸗ 74. Ernſt Löhr aus Weilburg. bach, Oberlahnkreis. 75. Moritz Bauer aus Weilburg. 88. Albert Dött aus Weilburg. 76. Friedrich Gropius aus Weilburg. 89.*Wilhelm Stuhl aus Weilburg.
77. Alfred Stöhr aus Mühlhauſen, Rbz. Erfurt.
2) Winterſchule.
1. Karl Heep aus Biskirchen, Kr. Wetzlar.
2. Hermann Schäfer aus Schupbach, Oberlahnkreis. 3. Georg Rehn aus Hanau.
4. Hermann Zwingel aus Rohnſtadt, Oberlahnkreis.
Das Alter der Schüler beträgt in I 14 ¾— 19 ¾, im Durchſchnitt 17 ¼ Jahre,
„ II 13 ¼— 17 ³, 1„ 15 ⅜¾
„ III 13 ¼— 17 ½2,„„ 14 ¾„
„ IV 11 ¾— 16,„„„ 13 ½„
N 10 ¾— 14 ¼¾,„„ 12 ½„
in der Winterklaſſe 16— 21 ½,„„ 18 75
Aufnahmebedingungen.
a) Schüler, welche durch ein Abgangszeugnis von einer anderen berechtigten höheren Schule (Gymnaſium oder Progymnaſium, Realgymnaſium oder Realprogymnaſium, Oberrealſchule oder Realſchule) die Reife für Quinta, Quarta oder Tertia nachweiſen, werden ohne Prüfung in die entſprechenden Klaſſen der Landwirtſchaftsſchule(V, IV, III) aufgenommen.
b) Schüler, welche ſolche Zeugniſſe nicht beibringen können, haben ſich einer Aufnahme⸗ prüfung zu unterziehen. Die Anforderungen derſelben ſind folgende:
Für V: Beim Oſtertermin Fertigkeit im Leſen und Schreiben deutſcher und lateiniſcher Schrift, die Fähigkeit nach Diktat orthographiſch zu ſchreiben, Rechnen mit unbenannten und be⸗ nannten ganzen Zahlen. Beim Herbſttermin außerdem einige Kenntnis der deutſchen Interpunktion, die Anfänge des Franzöſiſchen, Addieren und Subtrahieren gemeiner Brüche.
Für IV: Beim Oſtertermin Sicherheit in der deutſchen Orthographie und Interpunktion, die Grundbegriffe der Grammatik(ſichere Unterſcheidung der Wortarten, Satzteile und Satzarten, der deutſchen Kaſus⸗ und Verbformen), Leſen und Überſetzen leichter franzöſiſcher Sätze, Rechnen mit gemeinen Brüchen und einfache Regeldetri. Beim Herbſttermin außerdem die franzöſiſche regel⸗ mäßige Deklination und Konjugation, die Dezimalbrüche und die Anfänge der Geometrie(Linien, Winkel, Dreiecke).
Für III in beiden Terminen: ein einfacher deutſcher Aufſatz erzählenden oder beſchreibenden Juhalts, die regelmäßige franzöſiſche Formenlehre, die geſamte Bruchrechnung und Regeldetri, die Anfänge der Geometrie(Linien, Winkel, Dreiecke), das Wichtigſte aus der Sage und Geſchichte des Altertums ſowie aus der Geographie der Mittelmeerländer, einige Kenntniſſe aus der Naturkunde.


