Aufsatz 
Aus der Vorgeschichte unseres Kalenders
Entstehung
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dasſelbe? 4. 500 g Leuchtgas von mittlerer Zuſammenſetzung werden verbrannt; wie viel Sauerſtoff iſt dazu erforderlich? 5. a) Wie viel 1 Sauerſtoff ſind erforderlich, um 600 g Arſen in As⸗O, überzuführen? b) 8061 Waſſer mit 2% Borſäuregehalt ſollen zur Darſtellung von Borax verwandt werden; wie viel erhält man? 6. a) Wie viel Phosphor gebraucht man, um aus 101 atmoſphäriſcher Luft ſümuchen Sauerſtoff einmal durch raſche, das andere Mal durch langſame Verbrennung zu entfernen und wie viel P.O; und PgO; wird dabei ſebildet? b) Wie viel Phosphor iſs erforderlich, um 1 1 Phosphorſäure von 1,3 ſpec. Gewicht(33% P.Os ent⸗ Pprechend) darzuſtellen und wie viel NasHPO ließe ſich daraus gewinnen?(Probearbeit.) 7. a) Der ſogenannte einfache Kalidünger der Staßfurter Fabriken ſoll 11% Kali enthalten; wie viel% fremder Beimengungen ſind neben dem Kaliumſulfat enthalten? b) Als dreifach concentriertes Kaliſalz wird eine Waare mit 32% Kali⸗ gehalt garantiert; wie viel% Kl finden ſich darin, wenn anderweitige Kaliumverbindungen nicht zugegen ſind? 8. a) Es ſollen 1000 1 Natronlauge von 1,28 ſpec. Gew., entſprechend 20% NanO, dargeſtellt werden; wie viel kg kryſtalliſierter Soda und Ca(OlDz ſind dazu erforderlich? b) Es ſollen 10 1 Ammoniakflüſſigkeit von 0,92 g ſpec. Gew.(21% NIa) dargeſtellt werden; wie viel g NIHCl und Ca(OII), ſind erforderlich? c) Eine Chlor⸗ calciumlöſung wird mit Ammoniumcarbonat gefällt und der Niederſchlag in Normalſäure gelöſt, wozu 8 com gebraucht werden; wie viel Chlorcalcium war in der Löſung vorhanden? 9. Der Erdmagnetismus. 10. Die wichtigſten galvaniſchen Elemente. 11. Stöchiometriſche Aufgaben. 12. Probearbeit.

I. 1. a) Ein Gaſometer von 40 cm Durchmeſſer und 140 cm Höhe ſoll mit Sauerſtoff gefüllt werden; wie viel K0IOa iſt dazu erforderlich? b) Wie viel 1 Sauerſtoff geben 2 kg Braunſtein mit 10% Gangart beim Glühen? 2. a) Wie viel Schwefelſäure erhält man aus 100 kg Schwefel, wenn 4% verloren gehen, und wie viel l atmoſphäriſche Luft heben ihren Sauerſtoff dazu her? b) Eine gewiſſe Menge Pyroluſit giebt beim Glühen 100 Saverſtoſf⸗ wie viel Chlor würde dieſelbe beim Erwärmen mit Salzſäure gegeben haben? c) 15 cem atmoſphäriſche Luft und 10 cem Wafſerſtaff werden in einem Eudiometer durch einen Funken entzündet; es bleiben 15,5 ccm Gas zurück; wievie Volumprocente Sauerſtoff enthielt dieſelbe? d) Wie viel Nall0Og und Weinſäure muß man anwenden, um 3 1 Waſſer bei 3 ½ Atmoſphärendruck mit C02 zu ſättigen? 3. 150 g Fett(aus ¼ Olein und%¾ Stearin beſtehend) ſollen einmal mit Atzkali, das andere Mal mit Atznatron verſeift werden; wie viel Seife und Glycerin erhalten wir in jedem Falle, und wie viel ätzende Alkalien ſind dazu er⸗ forderlich? 4. Aus 500 g Nas00a ſoll durch Einleiten von C05 Nall0Oa dargeſtellt werden; die erforderliche 002 wird auf verſchiedene Weiſe gewonnen: durch Marmor und Salzſäure, durch Brennen von Marmor, durch Gärung von Zucker und durch Oxalſäure. Wie viel der betreffenden Materialien iſt jedesmal erforderlich und wie viel NallCO, erhält man?(Probearbeit.) 5. Ein Fluß ſtrömt mit einer Geſchwindigkeit= 1,3, ein Nachen rudert ſtets ſenkrecht gegen die Strömung mit der Geſchwindigkeit 2,4. Wie viel Zeit braucht der Nachen zum Ueberſetzen, wenn die Breite des Fluſſes= 800 m, und welchen Weg legt er zurück? b) Wie groß iſt die Reſultante der beiden Geſchwindigkeiten 16 und 23, wenn ſie einen Winkel von 144 mit einander machen? c) Welche Geſchwindigkeit erlangt ein Körper, der 108 m tief fällt? d) Bei einer Fallmaſchine wiege jedes der beiden großen Stücke 400 g, das übergewicht 28 g; welches wird die Endgeſchwindigkeit nach 1,4 2 6. a) 2 cem eines Ammoniakwaſſers neutraliſiren 15 ccm Normalſäure; wie viel NICl kann aus 10001 deſſelben erhalten werden? b) Ein g Rohſoda wird in 15 ccm Normalſäure gelöſt und erfordert zur beginnenden Blau⸗ färbung 5 ccm Normalalkali; wie viel% Naa00; enthält ſie und wie viel Na0OH kann aus 100 g derſelben gewonnen werden? 7. a) Ein Körper fällt aus der Höhe von 100 m auf den Mond; nach welcher Zeit kommt er unten an? b) Eine Kanonenkugel von 9 kg Gewicht verläßt den Lauf mit einer Geſchwindigkeit= 400 m. Das Geſchütz, welches 2400 kg wiegt, ſteht auf geneigten Schienen, auf denen es in die Höhe rollen kann; wie hoch rollt es? c) Wie lang iſt ein Pendel, deſſen Schwingungsdauer ½ Secunde iſt? 8. Ein Fabrikant will 1000 kg Superphosphat von 30% HaPO Gehalt herſtellen. Es ſtehen ihm dazu zwei Phosphorite zur Ver⸗ fügung: 1,25 g von A geben 0,481 g MgeP.O, und 1,5 g von B geben 0,305 g Mg.P.O,; wie viel muß er von jeder Sorte anwenden? 9. a) Ein prismatiſcher Eiſenſtab, 1 m lang, 20 mm breit, 8 mm dick, iſt an einem Ende un erftäbt, 20 cm von demſelben hängen 3 kg; welche Kraft hält am anderen Ende das Gleichgewicht? b) Auj eine Treppe von 5 m Länge und 3 m Höhe wird eine Schrotleiter gelegt und auf dieſer ein Faß von 2 hl herabgerollt, deſſen mittleres ſpecifiſches Gewicht 0,9 iſt. Die Seile ſind ſo um das Faß geſchlungen, daß es als loſe Rolle wirkt. Wie viel Kraft iſt erforderlich, um daſſelbe zu halten? 10. Beſchreibung vorgelegter Mineralien. 11. Phyſikaliſche Aufgaben. 12. Chemiſche Aufgaben.

Landwirtſchaftliche Arbeiten. III. 1. Das Verhalten der Bodenſkeletteile egen Waſſer. 2. Die Unterabteilungen des Thonbodens und die vorzugsweiſe auf denſelben gedeihenden Planzen. 3. Die Handgerüte zur Bodenbearbeitung. 4. Die Ausführung der Tiefkultur(Probearbeit). 5. Beſchreibung der

urnerſchen Quetſchmühle. 6. Die Dürrfutterarten und ihr Nährwert. 7. Die Einrichtung eines Rindvieh⸗ ſtalles. 8. Probearbeit.

II. 1. Die Auswahl des Saatgutes. 2. Die verſchiedenen Saatmethoden. 3. Der Anbau der Luzerne. 4. Die Kultur und Zubereitung des Flachſes(Probearbeit). 5. Die Weſterwälder Rinderraſſe. 8 Errockentütterung im Sommer, gegenüber der Grünfütterung. 7. Die verſchiedenen Buttermaſchinen.

. Probearbeit.

I. 1. Die Prüfung der käuflichen Samen. 2. Die Vorteile und Nachteile der Arbeitsteilung. 3. Die Schulzeſchen Vorſchußvereine und die Raiffeiſenſchen ländlichen Darlehnskaſſen. 4. Ertra Sberechnung von ¼ ha Raps. 5. Die Vieh⸗Verſicherungsanſtalten. 6. Die Hackwaldwirtſchaft in einigen Gegenden des Regierungebirt Wiesbaden und im Kreiſe Siegen. 7. Die Beſtimmung der Kornerträge und der Begriff

ittelerntes. 8. Die landwirtſchaftlichen Conſumvereine und ländlichen Darlehnskaſſen und ihre Bedeutung für den Landwirtſchaftsbetrieb(Abituriententhema, zugleich Probearbeit). 9. Die natürlichen und künſtlichen Gangarten des Pferdes. 10. Der Bau und die Eigenſchaften des Wollhaares. 11. Zweck und Methode der landwirtſchaftlichen Buchführung. 12. Probearbeit.