Aufsatz 
Rede zur Einweihung des neuen Schulgebäudes am 10. Oktober 1877
Entstehung
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Wöchentl. 8 St. Betriebslehre. Kenntniß der Betriebsfactoren als

IIl. I. 6) Landwirthſchaftslehre. Sommer⸗Semeſter. Wöchentl. 4 St. Pſlanzenpro⸗ Wöchent. 4 St. pflanzenpro⸗ ductionslehre. duclionslehre.

Aus dem allgemeinen Pflanzen⸗ bau: Vorläufige Erläuterungen über Ernährung der Pflanzen, Boden u. Düngung; ausführlich die mechani⸗ ſche Bodenbearbeitung, Saat, Pflege und Ernte, alles nebſt einſchlägiger Geräthe und Maſchinenkunde.

Specieller Pflanzen⸗ bau nebſt Gemüſe⸗ und Hopfen⸗, Obſt⸗ und Weinbau.

ſolcher und in ihrer Verbindung zu Wirthſchaftsſyſtemen, mit Berück⸗ ſichtigung der einſchlagenden Lehren der Nationalökonomie. Buchfüh⸗ rung. Repetitionen aus der Productionslehre.

Praktiſche Demonſtrationen auf dem Verſuchsfelde.

Wöchentl. 4 St. Thierproduc⸗ lionslehre.

Racen, Exterieur und Ent⸗ wicklung(Alterskenntniß) der landwirthſchaftl. Hausthiere; vorläufige Erläuterungen über die Ernährung derſelben, genauer nur die Zubereitung des Futters nebſt einſchlägiger Geräthe⸗ und

Maſchinenkunde. Geflügel⸗

zucht, Fiſchzucht, Bienenzucht.

In jedem Semeſter 4 ſchriftliche Arbeiten.

Wöchentl. 2 St.

Treihandzeichnen. Schattiren nach elementaren Körpern: Kugel, Prisma, Pyramide, Cylinder und Kegel. Zeichnen nach der Natur: ein⸗ fachere architektoniſche Gegenſtände, landw. Geräthe(ugl. Pflanzenpro⸗ ductionslehre).

Wöchentl. 2 St.

Linearzeichnen: Elemente der Projectionslehre.

Winter⸗Semeſter. Wöchentl. 4 St. Chierproduc⸗ tionslehre. Specielle Viehzucht: Rindviehzucht nebſt Molkerei⸗ weſen, Schafzucht nebſt Woll⸗ kunde, Pferdezucht nebſt Huf⸗

beſchlag, Schweinezucht.

7) Zeichnen. Sommer⸗Semeſter. Wöchentl. 3 St.

Wöchentl. 4 St. Produckions⸗ lehre.

Die noch lübrigen ſchwierigeren Theile. Aus dem allgemeinen Pflanzenbau: Bodenkunde, Me⸗ liorationslehre nebſt Wieſenbau, Düngerlehre. Aus der allgemei⸗ nen Viehzucht: Züchtung, Er⸗ nährung und Pflege der landwirth⸗ ſchaftlichen Hausthiere nebſt dem Wichtigſten aus der Thierheilkunde. Repetitionen aus d. Betriebslehre.

Im Sommer 8, im Winter

4 ſchriftliche Arbeiten.

Wöchentl. 3 St.

Feldmeſſen(vgl. Plan zu Struves Lehrbuch D)

ohne Benutzung von Winkelinſtru⸗ menten und ohne Vorausſetzung der Trigonometrie(Struve, 1. Stufe),

mit Benutzung eines Winkel⸗Inſtru⸗ ments, Nivelliren mit Meßlatten u. Canalwage, Anwendung der Tri⸗ gonometrie(Struve 2. Stufe),

wöchentlich 2 St. praktiſche Uebungen auf freiem Felde,

wöchentlich 1 St.

Winter⸗Semeſter. Wöchentl. 1 St.

Theils Freihandzeichnen(auch

Planzeichnen.

Wöchentl. 1 St.

Thiere, zur Unterſtützung der Lehre

vom Exterieur), theils Linearzeichnen(beſonders landwirthſchaftl. Bauten

u. Maſchinen), nach Vorlagen oder

8) Singen.

nach der Natur(landw. Modelle).

Wöchentlich 2 Stunden, combinirt mit IV und V.

9) Turnen.

Wöchentlich 1 Stunde, combinirt mit IV und V.