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III.
II.
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Wöchentl. 4 St.
Wöchentl. 4 St. Sommer⸗Semeſter.
Naturwiſſenſchaften.
oologie und Botanik.
Wöchentl. 2 St.
Botanik: Vogel, Müllenhoff und Kienitz⸗Gerloff, Leitfaden f. den Unterr. in d. Botanik(6 Curſe).
Vergleichende Beſchreibung von Di⸗ und Monocotyledonen mit ſchwierigerem Blüthenbau(dar⸗ unter Roggen, Weizen, Gerſte, Hafer, Mais, Hopfen, Hanf); Repetition und Erweiterung der morphologi⸗ ſchen Begriffe; Entwickelungsgeſetze, wichtigſte Lebenserſcheinungen. Bil⸗ dung von Familiencharakteren und Beſtimmungsübungen, deren Material die einheimiſchen Cultur⸗ pflanzen, wichtigeren Wieſengräſer und Unkräuter.(Curſus III und Repetition von Curſus I und II.)
Zoologie:
(6 Curſe).— Durchweg mit beſonderer Berückſichtigun
Vögel, Reptilien, Amphibien, Fiſche, Gliederthiere(Curſus II,§ 37— 50 [Heft 1, Seite 91— 153, 156—159, 162— 164] und Curſus III).
In jedem Semeſter
Gymnoſpermen, Krypto⸗ gamen; die wichtigſten ausländi⸗ ſchen Culturpflanzen. Zuſammen⸗ faſſung aller bisher betrachteten Pflanzen im natürlichen Syſtem; mit fortgeſetzten Beſtimmungsübun⸗ gen.— Anatomie der Pflanzen u. Entwickelungsgeſchichte der Kryp⸗ togamen mit beſonderer Berückſich⸗ tigung der paraſitiſchen Pilze als häufiger Urſache von Pflanzenkrank⸗ heiten.(Curſus IV und V.)
Winter⸗Semeſter.
Niedere Thiere. Das natürliche Syſtem, mit eingehender Repetition der Säugethiere. Anatomie, Hiſto⸗ logie und Phyſiologie der Wirbel⸗ thiere(Curſus IV und V).
4 ſchriftliche Arbeiten.
Elemente der Pflanzen⸗Phy⸗ ſiologie(Curſus VI).— Geſammtrepetition.
Vogel, Müllenhoff und Kienitz⸗Gerloff, Leitfaden für den Unterricht in der Zoologie g der für die Landwirthſchaft wichtigen Thiere.
Anatomie und Phyſiologie der wirbelloſen Thiere(Curſus VI).— Geſammtrepetition.
V In jed. Sem. 2 ſchriftl. Arb.
b) Phyſik, Chemie und Mineralogie.
Wöchentl. 4 St.
(hemie:(Vgl. Einleitung; Sauerſtoßf, Waſſer⸗ ſtoff, Stickſtoff, Kohlenſtoff(Kreus⸗ ler, Einleitung und 1. Abſchnitt, Cap. 1, 2, 3 und 13).
Wöchentl. 4 St.
Sommer⸗Semeſter.
Wöchentl. 6 St.
Kreusler, Entwurf für ein Lehrbuch der Chemie und Mineralogie.)
Die übrige anorganiſche Chemie (Kreusler I, 4— 15; II) mit be⸗ ſonderer Rückſicht auf Agricultur⸗ Chemie.
Winter⸗Semeſter. Wöchentl. 6 St.
Wöchentl. 4 St.
Anwendungen der organiſchen Chemie auf landwirthſchaftliche Tech⸗ nologie; Grundzüge der phyſiologi⸗ ſchen Chemie(Kreusler III u. IV). Praktiſche Arbeiten im Laborato⸗ rium, Geſammtrepetitionen mit theo⸗ retiſcher Begründung.
Wöchentl. 8 St.
Budde, Lehrbuch der Phyſik für höhere Lehranſtalten.
Phuſik: Allgemeine Eigenſchaften der Körper und allgemein verbrei⸗ tete Zuſtände; Gleichgewicht und Bewegung feſter, flüſſiger und luft⸗ förmiger Körper, Wärmelehre und Meteorologie,die elementaren Partien aus Buddes Einleitung u. Abſchnitt I, II und VII).— In jed. Sem. 4 ſchriftl. Arbeiten.
0 St. Chemie: Grundzüge der organiſchen Chemie(Kreusler III).
80 St. Phyſik: Akuſtik, Optik, Namnerit, Elektrik(Budde III und IV
In jed. Sem. 6 ſchriftl. Arb.
80 St. Mineralogie und Boden⸗ kunde: Die wichtigſten Mineralien, ihre Eigenſchaften und ihre Benu⸗ tzung; die verſchiedenen Bodenarten, ihre Bildung und landwirthſchaft⸗ liche Bedeutung(Kreusler V und VI). Praktiſche Arbeiten im Labo⸗ ratorium, chemiſche Geſammtrepeti⸗ tionen.
80 St. Phyfik: Mechanik und Calorik(Budde I, II und VII). Im Som. 4, im Wint. 8 ſchr. Arb.


