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erwähnten, neuen Seiten hin etwa neue Resultate irgend welcher Art ergeben. Doch müssen wir, ehe wir in eine weitere Kritik der Versuche eingehen, diese erst selbst, wie die Methode angeben, deren wir uns bedient haben.
§. 4. Beschreibung des Apparates und der Methode der Beobachtung.
Die genaue Beschreibung der Glasröhre, Kugeln, Flüssigkeiten, welche bei der jetzt auseinander zu setzenden Methode der Versuche erwähnt werden, folgt weiter unten, um hier die Uebersicht nicht zu stören. Der einfache Apparat, welcher jetzt beschrieben werden soll, dient zunächst nur dazu, die Glasröhre, nachdem sie mit der Flüssigkeit gefüllt ist, zuerst in eine genau wagerechte Lage und dann in Neigungen von 10⁰G%zu 10° bis zu 90 ⁰% zu bringen. Die Kugel rollt also dann auf einer schiefen Ebene von dem betreffenden Winkel durch die Flüssigkeit auf der einen Glaswand hinab. Zu dem Zwecke wurde die Glasröhre an ein Gestell befestigt, das an einer Leiste zwei rechtwinklig zu ihr stehende Arme trug. Diese waren nahe ihrem Ende durch- bohrt, und durch diese Oeffnungen waren Kupferdrähte gezogen, mit denen die Glas- röhre fest an die Arme angezogen werden konnte, doch so, dass dieselbe eine Drehung um ihre Längsaxe zuliess, um mit den Wänden, auf denen die Kugeln hinab liefen, wechseln und so eine Fehlerkorrektion eintreten lassen zu können. Dieses Gestell war auf eine von 5 zu 5 genau getheilte, starke messingene Kreisscheibe in der Weise befestigt, dass es sich— natürlich mit der an ihm befestigten, gefüllten Glasröhre— um einen senkrecht zu der Scheibe stehenden, in der Mitte derselben befindlichen Zapfen leicht drehen liess. Aus der Mitte des Zapfens ging eine Schraube durch die Mitte der Oeffnung, die sich in dem Zapfen koncentrisch um den Mittelpunkt der Kreisscheibe befand. Durch eine Schraubenmutter mit Griffen, welche auf dieser Schraube lief, konnte das Gestell mit der Glasröhre in jeder Neigung fest eingestellt werden.
Einen Gegenstand längeren Nachsinnens und vieler Vorversuche bildete die Frage, wie soll die Kugel, welehe in der Röhre durch die Flüssigkeit hinabrollen soll, losge- lassen werden, damit man genau den Moment ihres Abganges bestimmen kann. Die Röhre sollte bei unseren Versuchen oben und unten geschlossen sein, liessen wir sie an dem oberen Ende offen, um dann die Kugel etwa einfach mit der Hand loszulassen,


