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hiervon ist wohl bei grösseren Geschwindigkeiten das Aufstauen des Wassers vor dem Körper und das Zurückbleiben desselben hinter ihm, was bei geringeren Geschwindig-
keiten sich nicht bemerkbar macht.—
§. 3.
Die neuen Momente der eigenen Experimental-Untersuchung.
Wir gehen jetzt zu den Versuchen über, die wir selbst angestellt haben. Wir haben im Vorhergehenden geschen, dass ausser Wasser keine andere Flüssigkeit in Beziehung auf ihren Widerstand untersucht worden ist, ebenso, dass das Medium immer so genommen wurde, dass es als unbegrenzt gedacht werden konnte in Be- ziehung auf den Körper, der in ihm bewegt wurde. Uebten bereits die Wände, welche irgend das Wasser einschlossen, einen merklichen Einfluss auf den Widerstand, so suchte man denselben zu beseitigen. Wir haben einmal viele verschiedene Flüssigkeiten von sehr verschiedenem, specifischem Gewichte, und verschiedene Flüssigkeiten von genau ein und demselben, specifischen Gewichte, aber anderen Stoffes untersucht, da es uns von vornherein sehr unwahrscheinlich erschien, dass der Widerstand bloss abhängen sollte von dem specifischen Gewichte, und nicht auch von der übrigen Natur der Flüssigkeit. Anderen Theils war der Einfluss zu ermitteln, den eine geschlossene Röhre, in weleher sich die betreffende Flüssigkeit befindet, auf die Kugel z. B., die sich in ihr bewegt, ausübt. Es wird freilich dadurch die Erscheinung eine verwickeltere, indem nun nicht bloss der Widerstand in Betracht kommt, den die Kugel in der Flüssigkeit findet, sondern auch die Adhäsion zwischen den Wänden und der Flüssig- keit, ebenso wie die zwischen der Flüssigkeit und dem fallenden Körper. Ja bei sehr engen Röhren, bei denen der Zwischenraum zwischen Kugel und Glaswand ein geringer ist, treten sicher sogar Capillarerscheinungen auf. Es soll auch unsere Methode zu den schon erwähnten nicht eine neue hinzufügen, die etwa einfacher dieselben Ziele wie jene erstrebte. Wir glauben vielmehr, dass nach den Seiten hin, welche die oben erwähnten experimentellen Untersuchungen im Auge hatten, die Lehre von dem Widerstand der Luft fast als abgeschlossen betrachtet werden kann. Das Newtou'sche Gesetz mit den schon vielfach erwähnten Modificationen für grössere Geschwindigkeiten hat sich schliesslich bestätigt. Wir wollen einmal untersuchen, ob sich nach den schen


