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2. Die gelehrten Frauen. Lustspiel in drei Akten von Molière. Für die deutsche Bühne bearbeitet von Theodor Gaßmann. Stuttgart, Hoffmann(1870).
Diese in gereimten fünffüßigen Jamben verfaßte Ubertragung hat es hauptsäch- lich auf die praktische Bühnenwirkung des Stückes abgesehen. Sie hat die ursprünglichen fünf Akte in drei zusammengezogen; doch scheint es sehr fraglich, ob der angebliche Zweck erreicht worden ist.
3. Die gelehrten Frauen. Heft VI des Repertoires des Herzoglich Meiningenschen Hoftheaters. Dresden, v. Grumbkow, 1879.
Hier haben wir es mit einer UÜbertragung in gereimten Alexandrinern zu tun, die durchaus kein dichterisches Talent verraten.
4. Die gelehrten Frauen. Lustspiel etc. Ubersetzt von H. S. Dresden, Warnatz und Lehmann, 1888.
Diese Ubersetzung eines Dilettanten ist in Versen geschrieben, bei denen der Ver- fasser es weniger auf den Inhalt und die Form als auf den Reim abgesehen hat.
Le Malade imaginaire.
1. Der eingebildete Kranke. Lustspiel in drei Akten mit Gesang und Tanz von Molière. Ubersetzt von F. A. Krais. Stuttgart, Hoffmann 1868.
2. Desgl. Offizielle Ausgabe, nach dem Scenarium des Herzoglich Meiningenschen Hoftheaters bearbeitet. Dresden, R. von Grumbkow, 1879.
3. Der Kranke in der Einbildung. Aus dem Französischen von Demetrius Schrutz. Erschienen in: Haus-Bibliothek, Auslese von Werken der bedeutendsten Schriftsteller des In- und Auslandes. Leipzig(1880/81). Dieselbe Ubersetzung ist unter dem Titel„Der ein- gebildete Kranke“ auch in Hendels Bibliothek der Gesamtliteratur No. 371 erschienen.
4. Desgl. Erschienen in: Bücherschätze. Auslese bedeutender Werke der in- und ausländischen Literatur, Bd. 4. Leipzig, Fock, 1888.
Alle diese Verdeutschungen erheben sich nicht über das Maß der Durchschnitts- übersetzungen.
L'Ecole des femmes.
1. Die Schule des Frauenzimmers. Ein Lustspiel, aus dem Französischen des Molière übersetzt. Berlin, Joh. Jac. Schützens Wittwe, 1752.¹)
Eine mittelmäßige Ubersetzung in Prosa.
2. Die Schule der Frauen. Ein Lustspiel in fünf Akten. Von Molidère, frey, doch getreu übersetzt von August von Kotzebue. Leipzig, Kummer, 1805.
Es ist bekannt, daß Kotzebue für seine zahlreichen Komödien Molière nach allen Richtungen ausgeplündert hat. Von diesem Stück allein hat er eine Ubersetzung in Knittel- versen geliefert; er ist in dieser Beziehung als Vorläufer Fuldas zu betrachten. Die Namen sind jedoch germanisiert, und auch die Handlung ist nach Deutschland verlegt.
3. Die Schule der Frauen. Lustspiel in 5 Aufzügen von Molière. Deutsch von Heinrich Döring, Zwickau, Gebrüder Schumann, 1827.
Eine ziemlich mittelmäßige UÜbertragung in Blankversen.
¹) Kgl. Bibliothek zu Dresden.


