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haben. Mit einer bloßen Ueberſetzung von ds0Ta rag yra dues, und von 610096ey 9' arad zat u590» a.xαοονν iſt nichts erreicht; es muß klar gemacht werden, was es heißt, wenn ein Vater, der das, was noch kein irdiſcher Menſch erduldet hat, auf ſich nimmt, nämlich die Hände des Mannes, der ſeinen Sohn erſchlagen, zu küſſen, doch dem überwältigenden Eindruck der hohen Schönheit ſeines Feindes ſich nicht entziehen kann.
Wie genau Homer in der Beobachtung und Schilderung auch ganz unbedeutend erſcheinender Nebendinge verfährt, dafür ſeien einige Beiſpiele kurz angeführt. B 460 ff. wird geſchildert, wie Schwärme von Gänſen Kranichen und Schwänen am Kayſtros hin⸗ und herfliegen und ſich niederlaſſen, v. 463: zX11⁷1ν TO*A6vy, Suapalet de rs keuu. Was bedeutet„οναα ιιννυιιοl Doch nicht blos ſich niederlaſſen; dazu wäre 416v ausreichend; oder etwa vorn ſich niederlaſſen? wo iſt vorn? an der Wieſe oder am Fluß? Die richtige Erklärung gibt ſchon der Scholiaſt: àlXoo e akoo ornrae ra So. Zum Verſtändnis diene Folgendes: Wenn ein Schwarm Vögel ſich niederläßt, ſo kommen natürlich die vorderſten zuerſt an den Boden, die nachfolgenden aber ſetzen ſich nicht hinter dieſe, ſondern es fliegen immer die hinteren über die vorderen hinaus und laſſen ſich in gewiſſem Abſtand vor denſelben nieder. Sind ſie in dieſer Weiſe in ein Saatfeld eingefallen, dann fehlt auch das Getöſe nicht(chapafst ds s 1er*).
Was heißt goudc'Sn Tatay Xoe 393? Der paſſ. Aor. von à⁄b kommt außer hier noch zweimal im Homer vor: 2 510 IOAODS O0ey AEuhoc oodet und? 433: Naoin? d Ja0⁰s 8100eic, an welchen Stellen es leicht verſtändlich iſt; mit der obigen dagegen verhält es ſich nicht ſo einfach⸗ Zunächſt iſt Folgendes voraus zu ſchicken: Wenn ein in ſchnelle Bewegung gebrachter Wagen plötlich losgelaſſen wird, ſo daß er noch eine Zeit lang von ſelbſt weiter rollt, ſo wird die Deichſel— dieſes Experiment läßt ſich mit jedem Hand⸗ oder Kinderwagen ausführen— ſich bald nach links bald nach rechts⸗ hin drehen, ſich dabei auch, wenn ſie überhaupt dazu eingerichtet iſt, nach unten hin neigen und zuletzt am Boden aufſtoßen. Der Wagen des Eumelus nun iſt im vollſten Lauf; plötzlich bricht das Joch, ſo daß die Pferde frei werden, während der Wagen allein weiter fort rollt und zwar ſo, daß die Deichſel die erwähnten Windungen ausführt, ſich aber zugleich auch nach vornhin ſenkt, an die Erde anrennt und ſich einbohrt. Hierdurch erfolgt ein heftiger Stoß, durch den Eumelos vorwärts herausgeſchleudert und an Mund, Naſe und Stirn verletzt wird. Ganz ſo wie dem Eumelos ergeht es Z 40 ff. dem Adraſtos; doch iſt deſſen Mißgeſchick weniger ausführlich geſchildert, aber der Ausgang iſt derſelbe; auch er ſtürzt nach vorn:„& y z0violy! r6. b
An einigen Stellen wird die Schnelligkeit eines dahin fahrenden Schiffes durch das Rauſchen der Wogen veranſchaulicht. Zunächſt A 481 und 482. Als Odyſſeus die Chryſeis zu ihrem Vater zurückgeführt und dem Apollo ein Opfer dargebracht hat, fährt er mit günſtigem von dem Gotte geſandten Winde zum griechiſchen Lager zurück
und es rauſchte auf vor dem Buge des eilenden. Schiffs die ſchäumende Woge. ¹)
Dieſe Stelle, die ſich auch 427 findet, bietet, wenn man ersipy nicht, wie der Scholiaſt will, als 6ms, Kiel, ſondern als Vorſteven faßt,²) keine beſondere Schwierigkeit, und man braucht noch kein Seemann zu ſein, um es begreiflich zu finden, daß am Vorderteil des Schiffes beim Durchſchneiden der Wogen ein Geräuſch entſteht. Nicht ſo einfach verhält es ſich mit 84 und 85. Die Phäaken, deren Schiffe ſo ſchnell ſind Ge si xrspo— vénua, führen den ſchlafenden Odyſſeus in ſeine Heimat. Während der Held ſeiner Leiden und Mühen vergeſſend in feſtem Schlummer liegt, eilt das Schiff von kräftigen Armen getrieben(rolo- ra Srsirsro I5“' 35rd») ſchnell dahin wie ein Viergeſpann von Hengſten oder
¹) Aꝓ*l Ʒs zDa Srsip oνo ahe vno« Toeng. 2) Vgl. Breuſing, a. a. O. S. 81..


