Aufsatz 
Zu Göthes Tasso / vom ... Wittich
Entstehung
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6. Geschichte. 2 Std. In a Dr. Stehlich, in b Dr. Danker, zuletzt Siebert II. Deutschland bis zum Ende des Mittelalters, Brandenburg bis ebendahin. Pütz, Teil 2.

7. Geographie. 2 Std. In a Siebert II, in b Heydenreich. Deutschland, Osterreich-Ungarn, Schweiz, Belgien und Niederlande mit besonderer Berücksichtigung der Verkehrswege, Bodenverhältnisse und Produkte. Anleitung im Kartenzeichnen. Seydlitz, Schulgeographie.

S. Mathematik. 5 Std. In a Völler, in b Oberl. Dr. Kramm.

I. Geometrie. 2 Std. Von den Dreiecken, Vierecken, Vielecken und vom Kreise. Von der Gleichheit der Figuren. Konstruktionsaufgaben. Koppe, Planimetrie.

II. Arithmetik und Algebra. 2 Std. Die vier Grundoperationen mit allgemeinen ein- fachen und zusammengesetzten Grössen. Quadrieren und Kubieren. Quadrat- und Kubik- wurzelausziehen. Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten. Heis, Aufgaben- sammlung.

III. Rechnen. 1 Std. Ubungen in den verschiedenen bürgerlichen Rechnungsarten. Repetitionen.

9. Naturbeschreibung. 2 Std. In a Völler, in b IIeydenreich. Im Sommer: Ubungen im selbständigen Bestimmen von Pflanzen nach Wigands Flora von Hessen. Die wichtigsten natürlichen Familien. Fortgesetzte Einübung des Linnéschen Systems. Im Winter: Systematische Behandlung der Vögel und Fische. Beschreibung einzelner Vertreter aus der Klasse der Insekten. Schilling, Grundriss.

10. Zeichnen. 2 Std. In a und in b Karbiner. LZeichnen nach Wandtafeln, Vorlagen etc. Anfang des Schattierens.

Ouarta.

Ordinarius: In a Oberl. Dr. Schantz, in b. Heydenreich, in c Völler. Wöchentlich 30 Std. (ohne Turnen und Gesang). Kursus einjährig.

1. Religion. 2 Std. In a und in b Spangenberg, ince Jürgens. Erklärung des 1. Hauptstücks und im Anschluss hieran die allgemeinen Forderungen der christlichen Sittenlehre, unter Heranziehung der Bergpredigt. Die früher gelernten Sprüche und Lieder wurden wieder- holt, neu gelernt 30 Sprüche und 2 Kirchenlieder. Das 2. Hauptstück wurde memoriert, ebenso die Reihenfolge der biblischen Bücher. UÜbung im Aufschlagen einzelner Bibel- stellen. Die Gleichnisse aus den Perikopen. Lehrbuch: Hessischer Landeskatechismus.

2. Deutsch. 3 Std. In a und in b Spangenberg, in c Jürgens. Erklärung prosaischer und poetischer Musterstücke aus Hopf und Paulsiek. Mündliche und teilweise auch schriftliche Wiedergabe des Gelesenen. Repetition und Erweiterung des grammatischen Pensums. Satzlehre. UÜbung im Vortrag. Alle vierzehn Tage ein Aufsatz.

3. Latein. 7 Std. In a Oberl. Dr. Schantz, in b Oberl. Dr. Siebert, in c Dr. Stehlich. Wiederholung des grammatischen Pensums von Sexta und Quinta. Einübung des Acc. c. inf., des Abl. abs. und der Kasuslehre nach Wittich, Kurzgefasstes Lehrbuch des Lateinischen, 3. Bändchen. Lektüre nach ebendemselben. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale.